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Heute Party-Clown, morgen Tutor – die vielfältigen Jobmöglichkeiten für Studenten

Es ist gerade mal Mitte des Heute Party-Clown, morgen Tutor: Jobben im Uni-DschungelMonats, der Kühlschrank ist leer und auf Deinem Konto herrscht Ebbe? Mit diesem Problem bist Du nicht alleine, denn das geht fast allen Studenten so. Egal, ob Du Bafög erhältst oder eine monatliche Finanzspritze Deiner Eltern, das Geld reicht meistens nicht aus, um alle Kosten zu decken. Problem erkannt, Problem gebannt – ein Nebenjob muss dringend her! Als Student hast Du vielfältige Möglichkeiten, neben dem Studium zu arbeiten. Wir wollen uns einmal die gängigsten Wirkungsfelder für Studenten ansehen.


Jobben, wo andere studieren

Da Du eh die meiste Zeit an Deiner Hochschule verbringst, bietet sich ein Job als studentische Hilfskraft an. Meistens werden Tutoren gesucht oder studentische Hilfskräfte, die die Dozenten bei ihrer Forschungsarbeit und Lehre unterstützen. Auch die Bibliotheken stellen Studenten ein, um Bücher zu sortieren oder am Ausleihterminal zu arbeiten. Wenn Du also bereits einige Semester studiert hast, kannst Du Dich ruhig um einen dieser Jobs bewerben.  

Nur wie findet man jetzt eine dieser heiß begehrten Stellen? In der Regel werden die freien Stellen am Schwarzen Brett der jeweiligen Fakultät ausgehängt oder Du findest die Ausschreibungen an den Aufzügen, in der Bibliothek oder online auf der jeweiligen Website der Fakultät oder Hochschule. Da die Konkurrenz nicht schläft und sich so eine Stelle immer gut im Lebenslauf macht, musst Du allerdings schnell sein! Zudem sind die Stellen immer befristet und erstrecken sich manchmal nur über wenige Monate oder ein Semester.


Jobben, wo andere ihre Freizeit genießen

Gefeiert, gegessen, getanzt und geshoppt wird immer – also gibt es in den Kneipen, Restaurants, Diskotheken und Geschäften immer alle Hände voll zu tun! Jobs im Einzelhandel oder im Servicebereich schreiben die Geschäfte und Kneipen meistens direkt in ihrem Laden aus oder auf ihrer Website. Du kannst natürlich auch mal in Deinem Lieblingscafé oder Geschäft nachfragen, ob sie gerade eine Aushilfe suchen. Darüber hinaus kann man als Student unter anderem im Callcenter arbeiten (wenn man starke Nerven hat!) oder Promotion-Aktionen für bestimmte Produkte durchführen (da brauchst Du noch stärkere Nerven als im Callcenter!). Jobs im Bereich Promotion oder auf Messen findest Du in speziellen Portalen online. Hier musst Du allerdings bei der jeweiligen Promotion-Agentur, die die Jobs ausgeschrieben hat, genau nachfragen, wie Du beschäftigt wirst. In vielen Fällen sind solche Tätigkeiten auf selbstständiger Basis. Dafür benötigst Du einen Gewerbeschein (meistens Kleingewerbe) und Du musst nach getaner Arbeit Rechnungen schreiben. Hier gibt es einiges zu beachten und daher solltest Du Dich im Vorfeld gut informieren (u. a. beim Gewerbeamt, Finanzamt, Auftraggeber, bei der Krankenkasse).
Was das Jobangebot betrifft, kannst Du natürlich auch einen Blick auf das Schwarze Brett an der Uni riskieren. Denn dort findet man zwischen der Wohnungs- und Bücherbörse auch Jobangebote.


Jobben, wenn andere Urlaub machen

In den Semesterferien musst Du zwar meistens lernen oder Hausarbeiten schreiben, aber Du hast dennoch mehr Zeit, zu arbeiten, als im Semester. Auch hier gibt es vielfältige Möglichkeiten, die Semesterferien mit Arbeiten zu überbrücken. Du kannst beispielsweise am Fließband in einer Fabrik jobben (bringt meistens gutes Geld, ist aber nicht immer spannend) oder dort arbeiten, wo andere Urlaub machen (z. B. als Animateur im Süden).

Zudem ist es als Student überaus praktisch, Nachhilfe zu geben. Es gibt unzählige Nachhilfe-Institute, die eigentlich immer Nachhilfelehrer suchen.


Das „Kleingedruckte“

Natürlich ist es schier unmöglich, alle Bereiche, in denen Du als Student arbeiten kannst, hier aufzulisten. Wenn Dir der Job Spaß machen soll, müsstest Du außerdem einmal Deine Fertigkeiten und Interessen (Sport, Musik, Kunst etc.) beleuchten und vielleicht ergeben sich dadurch weitere Job-Optionen. Also immer schön die Augen und Ohren aufhalten, dann klappt es auch mit dem Nebenjob!

Bevor Du jedoch einen großen Fisch an Land ziehst, solltest Du Dich erkundigen, wie viel Geld Du neben dem Studium überhaupt verdienen darfst. Deine Einkünfte und aufgewendete Zeit für den Job können nämlich beispielsweise Auswirkungen auf die Zahlung von Kindergeld haben, das Deine Eltern vielleicht noch für Dich bekommen, oder den Versicherungsstatus, den Du bei Deiner Krankenversicherung genießt. Es ist somit ratsam, sich im Vorfeld gut zu informieren, um nachher nicht draufzuzahlen!

Mit der Frage „Was darf ich während des Studiums verdienen?“ hat sich auch schon die Redaktion der ZEIT beschäftigt. Hier gibt es die Antwort auf diese Frage.

Weitere Informationen rund um das Thema Studentenjobs findest Du auf der Website des Deutschen Studentenwerk e.V.. Dort gibt es beispielsweise Informationen zu folgenden Themen: Jobben, geringfügig entlohnte und kurzfristige Beschäftigungen, Jobs in den Semesterferien, Midijobs, Werkstudenten & Kindergeld und Steuerfreibeträge.

„Schöner Wohnen“ im Schuhkarton

Du hast ein hDer Uni-Dschungel Blog gibt Tipps für den WG-Alltageiß begehrtes, wenn auch winziges Zimmer in einer Wohngemeinschaft ergattert? Glückwunsch! Damit Du Dich aber nicht gleich in den ersten Wochen mitten ins Wespennest setzt oder ins Fettnäpfchen trittst, gibt es hier ein paar Tipps für den WG-Alltag.

Ungeschriebene Gesetze

Ach, herrlich! Deine eigenen vier Wände! Klein, aber fein, in der Größe eines Schuhkartons – Deine Oase der Ruhe. Aber ich muss Dich daran erinnern, dass da draußen auch noch andere Menschen leben – Deine Mitbewohner. Und die ticken ein bisschen anders als Deine Familie, mit der Du Dir wahrscheinlich bisher Deinen Lebensraum geteilt hast. Damit das Zusammenleben vor allem in den Gemeinschaftsräumen rund läuft, solltest Du ein paar ungeschriebene Gesetze des WG-Lebens verinnerlichen.


Der Kühlschrank und sein Inhalt

In den meisten WGs bekommt jeder Mitbewohner ein Fach im Kühlschrank und ein Fach in einem Küchenschrank. Aber was tun, wenn im eigenen Futtervorrat gerade gähnende Leere herrscht? Zu Hause wäre das jetzt eine einfache Geschichte: Kühlschrank auf, es wird schon etwas Brauchbares dabei sein. Da kann ich nur sagen: Ohne vorher zu fragen, solltest Du besser die Pfoten vom Essen der anderen lassen, denn das kann ziemlich viel Ärger geben. Es gibt zudem Menschen in einer WG, die generell nicht gerne teilen und sehr kleinlich alles durchrechnen. Hier wird man sich nicht mal eben zwei Scheiben Toastbrot borgen oder den Schoko-Aufstrich leer schlabbern können. Also besser erst einmal vorfühlen, wie die anderen ticken. In der Regel basiert das Leben in einer WG eher auf dem Prinzip Geben und Nehmen, das sieht aber nicht jedes WG-Geschöpf so.


Die Zimmertür

Auch wenn Du Dir Bad und Küche mit Deinen Mitbewohnern teilst und sie eine Art Ersatzfamilie für Dich sind, solltest Du trotzdem nicht ständig bei ihnen auf der Matte stehen. So oder so ist es ratsam, nie auf das Anklopfen zu verzichten. Darüber hinaus gibt es da noch ein ungeschriebenes Gesetz. Wenn die Tür geschlossen ist, möchte Dein Mitbewohner seine Ruhe haben. Ist die Tür aber offen oder angelehnt, kannst Du ohne Probleme eine Kontaktaufnahme wagen.


Der Spüldienst

Nicht jede WG hat den Luxus, eine Spülmaschine zu besitzen. Da kann es schnell mal passieren, dass es kein sauberes Geschirr oder Besteck mehr gibt. Daher muss es für den Spüldienst klare Regeln geben, die mehr oder weniger eingehalten werden. Entweder spült jeder einmal am Tag bzw. an jedem zweiten Tag sein benutztes Geschirr selbst ab oder der Spüldienst wird abwechselnd erledigt. Wie häufig gespült werden muss, hängt auch davon ab, wie groß der Fundus an Geschirr ist und wie viele Personen in der WG wohnen.


Der Putzplan

Ich kenne keine WG, die keinen Putzplan hat. Da gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, wie man seine lieben Mitbewohner und sich selbst dran erinnern kann, den Mopp zu schwingen. Man kann Termine und Namen auf einer Tafel notieren, ausgeklügelte Systeme entwerfen und es soll auch schon eine App geben. Wie oft jeder seine eigenen vier Wände putzt, kann der Allgemeinheit eigentlich schnuppe sein. Zumindest, solange es dadurch keinen WG-Zuwachs in Krabbelform gibt (ich sage nur Kleidermotten, Silberfische oder Teppichkäfer, um mal die harmlosesten Krabbeltierchen zu nennen). Aber das Bad, die Küche und der Flur sollten dann doch annähernd sauber gehalten werden. Für alle Neuankömmlinge in einer WG kann ich aber sagen: Verabschiedet Euch ganz schnell von der Sauberkeit, die Ihr zu Hause gewöhnt seid! Eure Toleranzgrenze, was Hygiene und Sauberkeit angeht, wird sich mit der Zeit verschieben und so bekommt Ihr nicht mehr jedes Mal beim Anblick des Abflusses in der Spüle Ausschlag.


Spüli, Klopapier und Co.

Du hast es Dir auf dem WG-Klo gerade richtig gemütlich gemacht und blickst plötzlich müde auf die letzten zwei Blätter auf der Klorolle. Na? Hörst Du in diesem Moment auch die Hitchcock-Geigen? Damit so etwas nicht passiert, sollten Produkte, die alle Mitbewohner benötigen, auch von allen ab und an besorgt werden. Dabei kann eine Haushaltskasse für Spüli, Klopapier und Co. hilfreich sein oder jeder kauft diese Dinge abwechselnd ein.


Ein reinigendes Gewitter

Wie Paare streiten sich auch Mitbewohner meistens wegen der Haushaltskasse oder dem leidigen Thema Haushalt. Das Zusammenleben ist eben auch nicht immer einfach, da ist eine WG keine Ausnahme. Manchmal merkt man allerdings auch erst später, dass die Menschen um einen herum einfach nur nerven oder doof sind. Falls es ganz schlimm ist und die Chemie nicht stimmt, bleibt nur der Auszug. Dieser drastische Schritt ist aber nicht gleich bei jedem kleinen Knatsch notwendig. In den meisten Fällen hilft die gute alte Kommunikation, falls mal die Musik zu laut ist oder der Kühlschrank-Inhalt schon Geburtstag feiert.


Das Gute zum Schluss

Das klingt jetzt alles irgendwie ungemütlich und Du bereust gerade, den Mietvertrag unterschrieben zu haben? Keine Sorge, neben diesen lästigen organisatorischen Dingen, um die sich alle ungern kümmern, gibt es in einer WG auch schöne Zeiten fernab des Putzplans. Wenn Du Dir natürlich eine Gurkentruppe von Spaßbremsen ausgesucht hast, ist das persönliches Pech. Normalerweise werden die Feste gefeiert wie sie fallen und WG-Partys können legendär sein! Man kann auch mal zusammen kochen, sofern es möglich ist, sich auf ein Gericht zu einigen (kann Stunden dauern!) oder einfach die halbe Nacht in der Küche durchquatschen. Also: Willkommen in Deinem neuen Zuhause!

„Zimmer frei!“ – die Wohnungsbörse am Schwarzen Brett

Der passende Studiengang ist gefunden und nun musst Du Dich für einen Studienort entscheiden. Und schon wieder stehen einige Fragen im Raum: Zieht es Dich in die Provinz oder in eine Metropole? Möchtest Du zu Hause wohnen, suchst Du Dir eine eigene Bude oder lieber eine Wohngemeinschaft?

WG oder eigene Bude? Die Zimmersuche im StudiumAuf’s Land oder in die Großstadt?

Natürlich kann man nicht überall jeden Studiengang studieren und mit der Wahl einer Hochschule fällt auch die Entscheidung für einen Studienort. Wählt man eine Hochschule in einer ländlichen Gegend, hat das seine Vor- und Nachteile. Klare Pluspunkte sind verhältnismäßig günstige Mieten, ein familiäres Umfeld an der Hochschule und möglicherweise ein idyllischer Wohnort. Die Kehrseite der Medaille kann dagegen ein eingeschränktes Studentenleben fernab des Hörsaals sein (weniger Kneipen, Studi-Partys, etc.) und vielleicht eine schlechte Infrastruktur (Bus/Bahn). Zudem fehlen eventuell einige Vorteile, die das Studentenleben erleichtern, wie beispielsweise ein Studententicket für die öffentlichen Verkehrsmittel.

Universitäten sind meistens in größeren Städten angesiedelt. Da es hier ein umfangreiches Spektrum an verschiedenen Studiengängen gibt, bieten die Universitäten auch neben dem Studium jede Menge Angebote. Hierzu können unter anderem Sport- und Kulturprogramme, Uni-Partys, ein Chor und interdisziplinäre Veranstaltungen zählen. In den meisten Fällen gibt es ein Semesterticket, mit dem man die öffentlichen Verkehrsmittel im Umland nutzen kann und somit kostengünstig mobil ist. Auch die Universitäts-Städte haben sich auf die Studenten eingestellt und eröffnen meistens ein breites Freizeitangebot. Je nach Stadt können die Mieten allerdings auch sehr hoch sein, Wohnungen knapp und die Konkurrenz auf dem Nebenjob-Arbeitsmarkt schläft auch nicht.


Die Suche nach einem Dach über dem Kopf

Prinzipiell hast Du während Deines Studiums die Wahl zwischen drei Möglichkeiten, eine Bleibe zu finden. Entweder bleibst Du direkt zu Hause wohnen und pendelst zur Hochschule, Du suchst Dir Deine eigenen vier Wände oder Du ziehst in eine gemütliche Wohngemeinschaft.


O-Ton Nr. 1: „Ich bleibe lieber zu Hause wohnen und nutze den kompletten Service, den mir meine Mutter dort anbietet!“

Hier liegen die Vorteile auf der Hand: Du kannst Dich komplett auf Dein Studium konzentrieren und verschwendest keine Zeit mit der lästigen Hausarbeit. Darüber hinaus spart es ungemein Geld, weder Miete noch anfallende Nebenkosten für Telefon, Essen und Strom berappen zu müssen. Wichtig ist allerdings, dass Du Dich mit Deiner Familie gut verstehst, ansonsten können alle Beteiligten mit dieser Wohnsituation an ihre Grenzen stoßen!

Nachteile gibt es natürlich auch: Du wirst nach erfolgreichem Abschluss Deines Studiums immer noch verhungern, auch wenn der Kühlschrank voll ist (… das leidige Thema Haushalt). Zudem musst Du ggf. lange Strecken zur Hochschule pendeln und Du wirst dadurch nicht so richtig das Studentenleben genießen können. Pendelnde Studenten sind nämlich in der Regel die ersten, die nach der letzten Vorlesung zur Bahn hechten, während die anderen den Abend zusammen in Biergarten ausklingen lassen oder Lerngruppen bilden. Die sozialen Kontakte lassen sich dadurch weniger gut pflegen, da Pendler eigentlich immer auf dem Sprung sind.


O-Ton Nr. 2: „Ich ziehe in meine erste eigene Bude – Freiheit pur!“

Mit der ersten eigenen Wohnung kommen auch die ersten richtigen Verpflichtungen. Es fallen einige Nebenkosten an, Du musst den Haushalt schmeißen und darüber hinaus erst einmal damit klar kommen, plötzlich mutterseelenallein in einer neuen Stadt zu wohnen. Das letzte Problem löst sich jedoch schnell in Luft auf, denn Du wirst direkt am ersten Studientag neue Leute kennenlernen, denen es ähnlich geht. Die erste eigene Bude ist aber der richtige Schritt, flügge und damit selbstständig zu werden. Man munkelt allerdings, dass es Studenten gibt, die jedes Wochenende die komplette Schmutzwäsche bei Mutti abliefern und sonntags eine Wochenration eingetuppertes Futter mit zurückschleppen.

Die ganze Sache mit der eigenen Bude hat natürlich auch einen Haken, denn insbesondere kleine Wohnungen sind nicht gerade günstig. Es lohnt sich jedoch, wenn Du einmal beim Studentenwerk der Hochschule nachfragst und Dich gegebenenfalls auf die Warteliste für ein Appartement setzen lässt. Der Wohnraum des Studentenwerks ist immerhin noch bezahlbar, man hat direkt eine studentische Nachbarschaft und kurze Wege zur Uni. Darüber hinaus gibt es im Keller häufig Waschautomaten mit Münzbetrieb. Somit bekommst Du auch Deine schmutzige Wäsche schnell sauber. Darüber hinaus lohnt es sich, die Wohnungsangebote am Schwarzen Brett der Uni oder FH durchzugehen. Wenn Dir ein Angebot zusagt, solltest Du aber flink wie ein Wiesel Kontakt mit den Vermietern aufnehmen, denn die besten Wohnungen sind schnell weg!


O-Ton Nr. 3: „Ich suche mir ein WG-Zimmer – dann finde ich direkt Anschluss und günstiger ist es auch!“

Im Studium ist ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft in der Tat die gängigste Wohnform. Die Vorteile liegen hier auf der Hand: geteilte Nebenkosten, niedrige Mieten und man bekommt direkt eine Art Ersatzfamilie frei Haus. Doch vor allem eine Wohngemeinschaft bringt Verpflichtungen mit sich, die nicht jeder Mitbewohner gleich ernst nimmt. Hierzu zählen vor allem die regelmäßige Entsorgung des Mülls, Geschirrspülen, das Putzen von Bad, Küche und Flur sowie der Einkauf von Toilettenpapier und Spüli. Gerade diese Punkte sorgen in einer WG regelmäßig für Zündstoff und da hilft auch der ausgeklügeltste Haushalts- und Putzplan meist wenig. Auch wenn es sicher den ein oder anderen Reibungspunkt gibt, lernst Du in einer WG unendlich viele soziale Kompetenzen, Deine Toleranzgrenze in Sachen Ordnung und Sauberkeit verändert sich stetig und Du wirst sehr schnell sehr selbstständig. Denn im Vergleich zu Deiner Mutter fällt es einem Mitbewohner deutlich leichter, Dich zum Bad putzen zu verdonnern.;-)

Auch wenn ein WG-Zimmer meistens die Größe eines Schuhkartons besitzt und Du Dir die Gemeinschaftsräume mit anderen (erst einmal fremden) Leuten teilen musst, wirst Du Deine WG-Zeit nie vergessen. Es ist immer was los, häufig kommen Freunde der Mitbewohner vorbei und man verbringt den ein oder anderen langen Abend in der Küche und redet über Gott und die Welt. Ja, die Küche ist der Dreh- und Angelpunkt einer WG

Jetzt fragst Du Dich sicher, ob Du überhaupt ein WG-Typ bist. Wenn Du nicht gerade zur Kategorie Einsiedlerkrebs gehörst, wirst Du Dich in einer Wohngemeinschaft wohlfühlen. Zumal Du auch immer die Wahl hast, ob Du nur mit einer Person zusammen ziehst oder mit zwei, drei oder vier Leuten.

Nur wie kommt man an eines dieser heiß begehrten WG-Zimmer? Auch hier führt Dich Dein Weg direkt ans Schwarze Brett in der Uni/FH oder zum Studentenwerk. Es gibt einerseits Wohngemeinschaften in den Studentenwohnheimen des Studentenwerks und natürlich private Angebote auf dem Wohnungsmarkt. In jedem Fall musst Du Dich direkt bei Deinen potenziellen Mitbewohnern um ein freies Zimmer bewerben. Falls Du also am Schwarzen Brett in der Uni einen Zettel siehst, dass ein Zimmer in einer WG frei ist, zögere nicht und ruf an. Denn die Konkurrenz schläft nicht und Du musst Deine zukünftigen Mitbewohner in einem persönlichen Gespräch von Deinen Stärken überzeugen. Denn eines ist für eine Wohngemeinschaft überlebenswichtig: Die Chemie zwischen den Mitbewohnern sollte zumindest in den meisten Punkten stimmen.

Vergleicht man also alle drei Wohnformen, gibt es einen deutlichen Gewinner in Sachen Kostenersparnis, Lernen für’s Leben und Geselligkeit – die Wohngemeinschaft!