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Up and away! Als Sprachassistent ins Ausland

Dein Studienabschluss rückt in greifbare Nähe und Du weißt nicht so recht, was Du nach dem Studium machen sollst? Du möchtest noch nicht direkt ins Berufsleben starten und bereust es, im Studium nicht im Ausland gewesen zu sein? Dann ist das Sprachassistentenprogramm, das der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) anbietet, vielleicht eine gute Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen. 

Mit dem Sprachassistentenprogramm des DAAD ins Ausland


Worum es sich beim DAAD-Sprachassistentenprogramm dreht

Du hast Deinen Hochschulabschluss in Germanistik, Deutsch als Fremdsprache (DaF) oder der jeweiligen Regionalphilologien (bald) in der Tasche? Dann ist das DAAD-Sprachassistentenprogramm vielleicht genau das Richtige für Dich! Als Sprachassistent an einer ausländischen Hochschule gehört es zu Deinen Aufgabenbereichen, den Deutschunterricht, Konversation und landeskundliche Lehrveranstaltungen für Studierende der Germanistik oder angehende Dolmetscher und Übersetzer zu übernehmen. Darüber hinaus gibst Du studienbegleitenden Sprachunterricht. Das Programm erstreckt sich über einen Zeitraum von neun bzw. zehn Monaten. An der ausländischen Hochschule wirst Du von einem DAAD-Lektor fachlich betreut.


Die Voraussetzungen


Du musst bis zum Zeitpunkt Deiner Bewerbung bzw. zum Termin Deiner Ausreise einen Studienabschluss an einer deutschen Hochschule Dein Eigen nennen können. Hierzu zählen folgende Abschlüsse: Bachelor, 1. Staatsexamen für die Sekundarstufe II, Magister Artium, Master oder Diplom in Germanistik, DaF oder der jeweiligen Regionalphilologie. Dein Abschluss darf jedoch höchstens zwei Jahre zurückliegen. Die letzten beiden Jahre vor Deiner Ausreise musst Du darüber hinaus in Deutschland verbracht haben. Falls Du nun auch bereits praktische Lehrerfahrungen im Bereich Deutsch als Fremdsprache besitzt und die betreffende Landessprache sprichst, steht einer Bewerbung nichts mehr im Wege!


Die Finanzierung

Für die Zeit als Sprachassistent erhältst Du ein monatliches Stipendium vom DAAD. Je nachdem, in welchem Land Du eingesetzt wirst, sind dies gestaffelt ca. 1.100,- bis 1.700,- Euro. Darüber hinaus bekommst Du einen einmaligen Pauschalbetrag für die internationalen Reisekosten. Während Deines Auslandsaufenthaltes kümmert sich der DAAD zudem um die Kosten für eine Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung. Auch die Ausgaben für einen Sprachkurs in Deutschland oder vor Ort übernimmt der DAAD. Bevor man Dich in die Ferne schickt, wirst Du in einem zweitägigen Seminar in Bonn (dem Sitz des DAAD) auf Deine Sprachassistententätigkeit vorbereitet.


Die Qual der Wahl: Wo soll es hingehen?

Nun musst Du Dich nur noch bewerben! Die Sprachassistentenstellen werden in der Regel jährlich im Herbst ausgeschrieben. Jetzt bist Du am Ball und hast die Qual der Wahl zwischen den verschiedenen Gastländern. Wichtig ist, dass Du dem DAAD Deine Bewerbungsunterlagen vollständig und fristgerecht zukommen lässt, um berücksichtigt zu werden. Wenn Du in die engere Auswahl kommst, wirst Du zu einem Gespräch eingeladen. Und falls Du dann auch noch eine Zusage erhältst, beginnt Dein Stipendium im Gastland spätestens zu Beginn des neuen Studienjahrs vor Ort. 
Jetzt bist Du richtig neugierig geworden und benötigst weitere Infos? Kein Problem, hier findest Du die alle wichtigen Informationen über das DAAD-Sprachassistentenprogramm sowie die Datenbank mit den aktuell ausgeschriebenen Stipendien!

Für Deine Bewerbung wünscht Dir der Uni-Dschungel viel Erfolg & Glück! 🙂

Verliebt im Uni-Dschungel ♥

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Neue Stadt, neues Glück – gerade am Anfang eines Studiums prasseln viele verschiedene Eindrücke auf Dich ein. Du musst eine unbekannte Stadt kennenlernen, besuchst die ersten Verliebt im Uni-DschungelVeranstaltungen an der Uni und bist so ziemlich auf Dich alleine gestellt. Gerade die ersten Tage und Wochen sind nicht immer einfach. Damit Du Dich nicht mutterseelenallein durch das Dickicht des Uni-Dschungels schlagen musst, gibt es hier ein paar Tipps, wie Du schnell Gleichgesinnte finden kannst.


In einer WG wohnt es sich geselliger

Sofern Du nicht in Deiner Heimatstadt studierst, musst Du Dir zu Studienbeginn eine eigene Bleibe suchen. Nun hast Du die Qual der Wahl zwischen einem Zimmer in einer Wohngemeinschaft oder Deinen eigenen vier Wänden. Mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen hat sich der Uni-Dschungel Blog bereits beschäftigt.

Da man in einer neuen Stadt aber in der Regel niemanden kennt, macht die Wohngemeinschaft hier ganz klar das Rennen. Natürlich sind die lieben Mitbewohner keine Ersatzfamilie im klassischen Sinn, aber immerhin Dein erster Kontakt zur Außenwelt. Nicht selten entstehen in WGs Freundschaften, manchmal aber auch Feindschaften – das sollte Dich jetzt trotzdem nicht davon abhalten, in eine Wohngemeinschaft zu ziehen. 😉

Bereits im WG-Casting wirst Du sehen, ob die Chemie zwischen Dir und Deinen potenziellen neuen Mitbewohnern stimmt. Von einem WG-Casting hast Du bisher noch nie etwas gehört? Dann habe ich hier die richtige Lektüre für Dich. Nun musst Du schnellsten eine hübsche WG findet und Dich dort einleben. In einer WG gibt es jedoch einige ungeschriebene Gesetze, nur welche sind das? Auch damit hat sich der Uni-Dschungel Blog längst beschäftigt – hier entlang, bitte. Also merken wir uns an dieser Stelle: Damit Du möglichst schnell Anschluss findest und nicht alleine am Küchentisch vor Deinem Hasenbrot hockst, such Dir eine gemütliche Wohngemeinschaft!


Versuch’s doch mal mit einem Hobby!

Natürlich verbringst Du viel Zeit in der Hochschule. Doch auch Du brauchst mal eine Pause und nichts befreit den Kopf besser als ein gutes, altes Hobby. Egal, ob Du Musik magst, die Theaterbühne unsicher machen willst oder Sport über alles liebst, irgendetwas ist sicher dabei. Falls Du Anregungen brauchst, schlag mal unter „H“ wie „Hobby“ im Uni-Dschungel Glossar nach. Also, worauf wartest Du noch? Natürlich kannst Du Dich auch in der Asta-Gruppe, Deiner Fachschaft oder ehrenamtlich engagieren. Auch hier triffst Du viele nette Leute!


Von Partylöwen und Mensa-Dates – verliebt im Uni-Dschungel

Ja, Du hast richtig gelesen, da steht das Wort „verliebt“ in der Überschrift. An der Uni lernt man bekanntlich für’s Leben, aber manchmal begegnet man dort auch dem Partner für’s Leben. Während Deines Studiums hast Du schließlich die Möglichkeit, viele verschiedene Menschen kennenzulernen. 

Natürlich kommt man auf der ein oder anderen Uni-Party mit Kommilitonen ins Gespräch. Nicht zu unterschätzen sind jedoch ganz profane Hotspots, die die Herzen höher schlagen lassen. Nehmen wie die Cafeteria. Da erinnere ich mich an eine Aktion des Studentenwerks, die die Kommunikation zwischen den Studierenden ein wenig unterstützen sollte. In der Cafeteria konnte man eine Tasse kaufen mit folgender Aufschrift: „Tasse sucht andere Tasse zum Kaffee trinken“. Ob das geholfen hat, weiß ich natürlich nicht.

Doch auch die Mensa ist ein beliebter Treffpunkt, um in netter Gesellschaft den Eintopf der Woche zu verspeisen. Und hier kommt dann noch der verwöhnte Gaumen ins Spiel, denn man kann sich entsprechend der eigenen Essgewohnheiten nach Gleichgesinnten umsehen. Frei nach dem Motto: „Veganer sucht Veganer zum gemeinsamen Mittagessen in der Mensa – Treffpunkt: Salatbar!“

Natürlich dürfen wir an dieser Stelle den Hörsaal nicht vergessen. Der ein oder andere hat dort nämlich sogar die Liebe des Lebens getroffen. Hach, wie romantisch. Und dann gibt es da noch die Lerngruppen, die Bibliothek oder die Fakultäts-Partys. Hierzu noch eine Anekdote am Rande: Bei uns munkelte man, dass die Studenten der Technischen Fakultät gerne mal in eine Germanistik-Vorlesung (= Frauenüberschuss) geschlichen sind, um eine Studentin kennenzulernen. Ich konnte leider nicht empirisch überprüfen, ob die Aktion „Rentierpulli trifft Linguistik“ zu einem Happy End geführt hat… 😉 

Damit Dir also in Deinem Miniatur-Appartement nicht länger die Decke auf den Kopf fällt, Du nicht mehr alleine in der Mensa Dein Essen schlabbern oder sehnsüchtig auf die große Liebe warten musst, hat der Uni-Dschungel eine einfache Lösung für Dich parat. Such Dir eine WG und ein schönes Hobby, besuch mal die ein oder andere interessante Uni-Party und halte an den Hotspots Deiner Hochschule die Augen auf: Bibliothek, Mensa, Cafete, Uni-Sport oder einfach mal im Seminar.

Viel Spaß dabei wünscht Dir Dein Uni-Dschungel Blog!

„Sweet 17“ – Studieren abseits der Volljährigkeit

Liebe Abiturienten und Oberstufenschüler – Ihr seid überhaupt nicht zu beneiden! Zu meiner Zeit hatten wir noch die Möglichkeit, uns in der Stufe 11 ganz in Ruhe auf das Abitur vorzubereiten. Und Ihr? Ihr steckt direkt mitten im Abistress. Nein, schön ist das nicht! Aber irgendwann ist das Abi auch bestanden und viele von Euch freuen sich auf ein Studium an der Uni oder FH.

Mutterseelenallein im Uni-Dschungel? Studieren mit 17 JahrenGlaubt mir, das Studium macht deutlich mehr Spaß als die Schulzeit! Obwohl auch hier nicht alles Gold ist, was glänzt. Denn dank der Bologna-Reform dürft Ihr Euch mit einer verknappten Studienzeit rumschlagen. Studieren war also auch mal entspannter. Hinzu kommt, dass viele Abiturienten noch nicht volljährig sind, wenn sie ihr Studium aufnehmen. Aber was erwartet Euch, wenn Ihr bereits mit 17 Jahren die Hochschule betretet? Das wollen wir uns mal genauer ansehen.


Studieren mit 17

Nun steht Ihr vor den Toren der Uni, mit Eurem Abi in der Tasche und vielen Fragen im Kopf. Doch gerade die unter Euch, die erst 17 Jahre jung sind, haben zusätzlich noch ein paar organisatorische Probleme. Natürlich schränkt die Tatsache, nicht volljährig zu sein, ein wenig die Freiheiten im Studium ein. Aber einen Trost gibt es – der Weg zum 18. Geburtstag ist ja nicht so weit. Bis dahin ist in der Regel für vieles die Vollmacht der Eltern erforderlich. Natürlich darf man mit 17 auch nicht bis in die Puppen Party machen… um Mitternacht ist Schluss mit lustig. Doch auch fernab des Partylebens gibt es einige Hürden, wenn man nicht volljährig ist.


Ein Dach über dem Kopf finden

Da Du mit 17 Jahren noch keinen Mietvertrag unterschreiben darfst und Du also noch nicht voll geschäftsfähig bist, müssten hier Deine Eltern einspringen. Darüber hinaus kann bereits die Suche nach einer Bleibe zum Problem werden. Wenn Du eine Wohnung suchst und einen Vermieter überzeugen möchtest, kann es nicht schaden, wenn Deine Eltern mit zum Gespräch kommen (auch wenn das verständlicherweise nicht allen von Euch so richtig gefällt). Um in eine WG zu ziehen, musst Du Deine potenziellen Mitbewohner im Vorfeld treffen. Es ist ratsam, dass der Altersunterschied nicht allzu groß ist und Dir die Mitbewohner ggf. bei Fragen und Startschwierigkeiten ein wenig zur Seite stehen. Was Du bei der Wohnungssuche im Allgemeinen beachten musst, kannst Du hier nachlesen. Wie es beim WG-Casting zugeht, findest Du hier. Was Dich in einer Wohngemeinschaft erwartet, hat sich der Uni-Dschungel auch bereits angesehen. Und ob nun eine WG oder eine eigene Bude günstiger ist, steht hier


Die Immatrikulation und andere Hürden

Egal, ob Du Dich für einen Studiengang an der Uni/FH einschreiben willst oder einen Bibliotheksausweis beantragen möchtest, auch hier ist eine Unterschrift fällig. In den meisten Fällen benötigst Du somit auch dafür die Signatur Deiner Eltern. Eine gute Nachricht habe ich aber für Euch: In manchen Bundesländern (Baden-Württemberg und NRW) wurde das Landeshochschulgesetz diesbezüglich geändert. Danach sind Studienanfänger, die die Volljährigkeit noch nicht erreicht haben, in allen Belangen ihres Studiums voll rechtsfähig. Bereits hinsichtlich der Bewerbung für ein Studium ist dies vorteilhaft, da die Eltern hier nicht extra zustimmen müssen.
Darüber hinaus gibt es Hochschulen in anderen Bundesländern, die eine Generaleinwilligung Deiner Eltern einfordern, wenn Du noch nicht 18 bist. Diese beinhaltet, dass Du im Rahmen Deines Studiums selbstständig handeln kannst (z.B. einen Bibliotheksausweis beantragen).

Falls Du Dich erst mal beraten lassen möchtest und beispielsweise noch unsicher bist, was Du studieren willst, kannst Du Dich an die Studienberatung der jeweiligen Hochschule wenden. 
Auch wenn Du mit 17 Jahren in der ersten Zeit eventuell noch nicht alle Freiheiten eines Studiums genießen kannst, wünsche ich Dir trotzdem einen guten Start in Deinen neuen Lebensabschnitt!