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Nachwuchs im Uni-Dschungel: Studieren mit Kind

Du erwartest mitten im Studium oder während der Promotion ein Kind? Nun schwirren Dir unendlich viele Fragen durch den Kopf und Du weißt vielleicht noch nicht, wie Du ein Studium zwischen Wickeltisch und Hörsaal erfolgreich stemmen sollst? Dann schnapp dir erst mal ein Tässchen Tee und mach es Dir auf dem Uni-Dschungel Sofa gemütlich. Wir nehmen in diesem Artikel genauer unter die Lupe, wo Studierende mit Kind tolle Unterstützung bekommen und welche guten Neuigkeiten der gesetzliche Mutterschutz bereithält.



Kita, Wohnraum & ein offenes Ohr: Wo gibt’s Hilfe und Beratung?

Deine erste Anlaufstelle sollte das Studentenwerk sein. Dort kannst Du Dich beraten lassen, wie Du Dein Studium und die Familie (auch finanziell) unter einen Hut bekommst. Darüber hinaus erhältst Du Infos zu Kinderbetreuungsmöglichkeiten und speziellen Wohnraumangeboten für Studierende mit Kind. Viele Hochschulen bieten zudem auch Spiel-, Wickel- und Stillräume an. Alle wichtigen Infos findest Du auf der Website des Deutschen Studentenwerks, und zwar hier.

Darüber hinaus helfen Dir die allgemeine Studienberatung, der AStA (Allgemeiner Studentenausschuss), Dein Prüfungsamt (u. a. in Bezug auf Fristen), die Gleichstellungsbeauftragte und das Familienservice-Büro weiter.


Stipendien, BAföG & Co.: Finanzielle Unterstützung für ein Studium mit Kind

Neben dem Kinderbetreuungszuschlag im BAföG gibt es weitere finanzielle Unterstützung, die Du beantragen kannst, wie den Betreuungskostenzuschuss vom Jugendamt, Elterngeld, Kindergeld, Kinderzuschlag, Mutterschaftsgeld (vom Bundesversicherungsamt oder von Deiner Krankenkasse) sowie Unterhaltsgeld bzw. Unterhaltsvorschuss.

Darüber hinaus kannst Du Stiftungsmittel der Bundesstiftung „Mutter & Kind“ beantragen. Oder wie wäre es mit einem speziell für Dich zugeschnittenen Stipendium für studierende oder promovierende Mütter?

Abschließend werfen wir noch einen Blick auf die Neuregelungen des gesetzlichen Mutterschutzes, die ab dem 1. Januar 2018 gelten werden. Die gute Neuigkeit: Auch Studentinnen werden künftig berücksichtigt und können dann während des Mutterschutzes beispielsweise für Prüfungen Ausnahmen beantragen, ohne dass sich das nachteilig auf ihr Studium auswirkt. Was sich sonst noch alles ändert, findest Du in diesem ZEIT-Artikel schön kompakt auf den Punkt gebracht.

Alles Gute für die Reise mit Kind durch den Uni-Dschungel!

Krötenwanderung im Uni-Dschungel: ein Stipendium für alle Lebenslagen

Ein Studium kostet nicht nur Nerven und Zeit, sondern auch einen schönen Batzen Geld. Daher solltest Du als Erstes beim Studentenwerk Deiner Hochschule einen BAföG Antrag stellen, denn das ist die beste Lösung, um die Reise durch den Uni-Dschungel zu finanzieren. Natürlich haben auch viele Studenten einen Nebenjob und werden von ihren Eltern unterstützt. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, sich um ein Stipendium zu bewerben. Du bist nicht gerade ein herausragender Vorzeigestudent mit Supernoten? Das macht nichts! Wir schauen uns mal an, wer überhaupt gefördert wird und vor allem von wem.


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Wer hat Chancen auf ein Stipendium?

Ein Stipendium bekommen nur hochbegabte Studierende oder Streber – dieses Klischee kennt jeder! Jetzt würdest Du Dich nicht gerade als hochbegabt einstufen? Eine Strebernatur bist Du aber auch nicht, denn Dir ist es wichtig, Dich neben Deinem Studium ehrenamtlich zu engagieren? Das ist doch schon mal eine solide Basis, denn es werden eben nicht nur hochbegabte Studierende gefördert, sondern auch die, die persönlichen Einsatz zeigen. Zusätzlich gibt es spezielle Stipendien, die einzelne Zielgruppen ansprechen, wie studierende oder promovierende Mütter und ausländische Studierende.


Wie findest Du ein passendes Stipendienprogramm?

Stipendien werden beispielsweise von Parteien, Unternehmen, Gewerkschaften und den Kirchen vergeben. Bei der Suche nach einem geeigneten Stipendienprogramm kann Dich der Stipendienlotse vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützen. Der Stipendienlotse bietet Dir hervorragende Filtermöglichkeiten, um ein passendes Programm aufzustöbern. Als Auswahlkriterien stehen die Art des Stipendiums, der angestrebte Abschluss, der Hochschulstandort, das Studienfach, Deine Bildungsphase, die Zielregionen sowie ggf. die Angabe einer speziellen Zielgruppe zur Verfügung. Die Ergebnisse sind eher mau? Dann versuch’s mal mit der Datenbank von e-fellows.net.

Wenn Du eine Auswahl getroffen hast, musst Du Dich natürlich noch um Dein Wunsch-Stipendium bewerben. Damit auf den letzten Metern nichts schief geht, findest Du bei Studis Online jede Menge Tipps für Deine Bewerbung. Der Uni-Dschungel Blog drückt Dir die Daumen!

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Ohne Moos ist im Uni-Dschungel nix los – das BAföG

Voller Elan hast Du Dich ins Studium gestürzt, hoffentlich ein schmuckes Zimmer gefunden und Dich so langsam in Deiner Wohngemeinschaft eingelebt. Einen Nebenjob hast Du auch bereits, doch die Kröten reichen hinten und vorne nicht? Dann solltest Du schleunigst einen BAföG-Antrag ausfüllen. Alles, was Du darüber wissen musst, hat der Uni-Dschungel Blog für Dich zusammengetragen.


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Was wird gefördert?

Das BAföG dient dazu, allen jungen Menschen ihre Wunschausbildung zu ermöglichen. Hierbei spielt weder die soziale Situation noch der Geldbeutel eine Rolle. In der Regel wird jedoch nur die Erstausbildung gefördert. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Fördergeld für einen Studienaufenthalt im Ausland zu beantragen.

Wer kann gefördert werden?

Um für Dein Studium BAföG zu beantragen, solltest Du drei wesentliche Kriterien erfüllen. Du musst die deutsche Staatsangehörigkeit und eine Eignung für das gewählte Studium besitzen. Darüber hinaus darfst Du nicht älter als 30 Jahre alt sein (in den Masterstudiengängen höchstens 35 Jahre). Über mögliche Ausnahmeregelungen solltest Du Dich jedoch im Speziellen erkundigen.

Wo kann ich meinen BAföG-Antrag stellen?

Es ist ratsam, den Antrag direkt nach der Immatrikulation zu stellen, um möglichst schnell BAföG zu bekommen. Für die Beantragung und eine Beratung musst Du Dich an Dein Studentenwerk wenden, genauer gesagt an das Amt für Ausbildungsförderung. Dein zuständiges BAföG-Amt findest Du über eine Suchmaske. Natürlich kannst Du Deinen Antrag auch elektronisch stellen, hier entlang. Mithilfe eines  BAföG-Rechners hast Du die Möglichkeit, Deine Förderung unverbindlich und ungefähr zu berechnen, beispielsweise auf der Website von Studis Online.

Was gibt es noch zu beachten?

Du musst bedenken, dass ein Teil des BAföGs zurückgezahlt werden muss, allerdings zu sehr humanen Bedingungen. Auch beim Thema Fachrichtungswechsel gibt es einiges zu beachten. Alle Details zur Förderung findest Du auf der Seite www.bafög.de. Wer bei den vielen Paragrafen nur Bahnhof versteht, kann die Infos auch schön verständlich zusammengefasst auf der Website des Deutschen Studentenwerks nachlesen, und zwar hier.

Der Uni-Dschungel wünscht Dir viel Erfolg für Deinen BAföG-Antrag, damit Du Dich ohne finanzielle Nöte ins Studium stürzen kannst.

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