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Vom Uni-Dschungel ins Unternehmen: die externe Masterarbeit

Die letzten Prüfungen sind fast geschafft und Du planst bereits Deine Masterarbeit? Vielleicht spielst Du mit dem Gedanken, Deine Abschlussarbeit in einem Unternehmen zu schreiben? Neben der kniffeligen Suche nach einem Thema musst Du dann natürlich auch noch ein passendes Unternehmen aufstöbern.

Der Uni-Dschungel Blog hat sich mit Leon Näsemann, dem Geschäftsführer von „Die Masterarbeit“ unterhalten, der sich bestens auf dem Gebiet der externen Masterarbeiten auskennt. In unserem kleinen Interview kannst Du nachlesen, welche Vor- und Nachteile es hat, die Masterarbeit im Unternehmen zu schreiben, wie und wo Du ein passendes Unternehmen plus Thema findest und welche hilfreichen Tipps der Masterarbeits-Profi für Dich auf Lager hat.


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Ein Blick hinter die Kulissen von „Die Masterarbeit“: ein Interview mit Leon Näsemann

 

Logo Uni-Dschungel Blog, www.uni-dschungel.de, Kirsten Schwarzer Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, eine Plattform für externe Masterarbeiten zu gründen?

Leon Näsemann: „Wir waren selbst während des Studiums in der Situation und haben ein Thema für die Abschlussarbeit in Kooperation mit einem Unternehmen gesucht, aber wir wussten einfach nicht, welche Unternehmen an spannenden Themen arbeiten. Ich wollte damals über den Immobilienmarkt in München schreiben, aber wusste nicht, wer mir in diesem Bereich helfen kann. Und eine typische Stellenanzeige „Masterarbeit im Bereich BWL“ hat da auch nicht weitergeholfen. Deshalb wollten wir ein Portal gründen, welches den Studis wirklich hilft, und zwar mit konkreten Themenvorschlägen.“


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Seit wann gibt es „Die Masterarbeit“?

Leon Näsemann: Seit ca. September 2015 arbeite ich an der Website.“


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Seid Ihr noch im Uni-Dschungel unterwegs? Was studiert Ihr bzw. was habt Ihr studiert?

Leon Näsemann: „Ich bin vor einem Jahr fertig geworden mit meinem Studium im Bereich BWL und Politik, die anderen ursprünglichen Gründer sind nach dem Studium in andere Bereiche gegangen.“


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Können Studierende aus allen Fachbereichen auf die-masterarbeit.de ein Thema und Unternehmen finden?

Leon Näsemann: „Ja, alle Fachbereiche werden grundsätzlich angeboten. Aber das Angebot im Bereich Ingenieurwesen, Informatik, Wiwi und Naturwissenschaften ist am größten.“


Logo Uni-Dschungel Blog, www.uni-dschungel.de, Kirsten SchwarzerWelche interessanten Unternehmen sind bei Euch vertreten?

Leon Näsemann: „Wir haben über 400 Unternehmen auf der Plattform. Premium Partner von uns sind z. B. Schaeffler, Pentasys, das Fraunhofer Institut oder auch das Helmholtz Institut.“


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Welche Vorteile bietet die Möglichkeit, eine Masterarbeit im Unternehmen zu schreiben? Gibt es auch Nachteile?

Leon Näsemann:

„Wir setzen natürlich voll auf die Vorteile: 🙂
– relevantes praxisnahes Thema,
– Arbeitserfahrung sammeln,
– häufig eine überraschend gute Bezahlung,
– direkt als „Experte“ ein Unternehmen kennenlernen, im Gegensatz zum Kaffee kochen im Praktikum.
 
Nachteile entstehen aber natürlich auch, vor allem für Studis, die langfristig in die Forschung wollen. Außerdem ist die Koordinierung zwischen Prof. und Unternehmen etwas komplizierter.“


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Wie bewertet Ihr die Resonanz auf „Die Masterarbeit“ vonseiten der Studierenden und der Unternehmen?

Leon Näsemann: „Wir haben ein super positives Feedback von sowohl Studenten als auch Unternehmen. Mehr als 450.000 Studenten waren im letzten Jahr auf unseren Plattformen. Unternehmen nutzen uns mittlerweile auch als echtes Recruitingtool. Gerade große Mittelständler, die interessante Themen anbieten, aber nicht so bekannt sind wie die Dax-Konzerne, lernen bei uns tolle Studenten kennen.“


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Dann wäre da noch die finanzielle Frage: Ist Euer Angebot für Studierende kostenfrei?

Leon Näsemann: „Für Studenten ist und bleibt unser Service komplett kostenlos. Unternehmen können für Premium-Features noch mehr Aufmerksamkeit auf der Plattform bekommen – mit anderen Worten, Unternehmen finanzieren uns und die Plattform.“


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Möchtet Ihr den Studierenden abschließend noch ein paar weise Worte oder Tipps mit auf den Weg durch den Uni-Dschungel geben?

Leon Näsemann: „Gerne, als Student bekommt man immer wieder tolle Angebote (Masterarbeit im Unternehmen ist da nur eine Option von vielen), diese sollte man einfach nutzen und sich einbringen. Es gibt viel zu viele Studis, die einfach nur die Klausuren am Ende des Semesters schreiben, dabei lernt man viel mehr, wenn man sich offen für die ganzen anderen Zusatzangebote zeigt.“


Der Uni-Dschungel Blog möchte sich an dieser Stelle bei Leon Näsemann bedanken, dass wir einen Blick hinter die Kulissen von „Die Masterarbeit“ werfen durften! 🙂 Noch eine kleine Notiz am Rande: Du möchtest Deine Bachelorarbeit im Unternehmen schreiben? Auf die-bachelorarbeit.de kannst Du Dich auf die Suche nach Themen und Unternehmen machen.

Du bist jetzt richtig neugierig geworden und möchtest Dich direkt auf die Suche nach einem Unternehmen und Masterarbeits-Thema machen? Auf www.die-masterarbeit.de findest Du viele weitere Infos und natürlich die entsprechende Suchmaske. Viel Spaß beim Stöbern und viel Erfolg für die Bewerbung um ein Plätzchen im Unternehmen Deiner Träume!

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Zwischen Apps & Karteikarten: Bummelst Du noch oder lernst Du schon?

Das Semester ist fast geschafft und die Ferien sind zum Greifen nah. Doch auch wenn die wohlverdiente Hängematte bereits winkt, stehen vorher noch einige Prüfungen ins Haus. Vielleicht hattest Du zu Semesterbeginn noch den guten Vorsatz, möglichst früh mit dem Lernen anzufangen. Falls sich dieser Plan jedoch schnell in Rauch aufgelöst hat und Du nun verzweifelt vor einem riesigen Berg Lernmaterial sitzt, gibt es Hilfe aus dem Uni-Dschungel!


Zwischen Apps & Karteikarten: Bummelst Du noch oder lernst Du schon?, www.uni-dschungel.de, Kirsten Schwarzer


Schau mir in die Karteikarten, Kleines!

Zugegeben, das Büffeln mit Karteikarten klingt etwas antiquiert. Dennoch lernt es sich mit selbst geschriebenen Karteikarten ziemlich gut! Bereits wenn Du die Karten erstellst und die Inhalte zusammenfasst, lernt Dein Hirn direkt mit. Darüber hinaus hast Du die Möglichkeit, die fertigen Karteikarten jederzeit und überall in x-beliebiger Reihenfolge durchzugehen.

Je nach Sauklaue kannst Du die Notizen mit einem Textverarbeitungsprogramm erstellen und so Stichpunkte oder Passagen optisch besser hervorheben und gliedern.


Im Rudel klappt’s besser

Du gehörst jetzt nicht zu den Pflänzchen der Familie Eigenbrötler? Dann ist das Lernen im Rudel sicher genau das Richtige für Dich! Also schnapp Dir ein paar Kommilitonen, mit denen Du Dich gut verstehst, und gründe eine Lerngruppe. Beim Pauken könnt Ihr Euch gegenseitig motivieren und Stoff erklären, den der eine besser verstanden hat als der andere. Und nach abgehakter Prüfung heißt es dann: hoch die Tassen!


Einmal Lernen zum Mitnehmen, bitte!

Heute gibt es für alles Mögliche eine App(likation) oder ein Programm, natürlich auch für den Studentenalltag. Eine Übersicht der Apps und Programme, die Dir das Leben und Lernen im Uni-Dschungel erleichtern können, findest Du beispielsweise auf den Webseiten von Studis Online und e-fellows.net.

Natürlich kann ich Euch hier nicht alle Apps oder Lernprogramme vorstellen, die das Universum so zu bieten hat. Aber eines, das gerade durch die Presse geistert, ist für Medizinstudenten Gold wert: das Lernprogramm Amboss von Miamed. Es kostet zwar Geld, könnte Dir aber das Lernen ungemein erleichtern. Damit Du nicht die Katze im Sack kaufst, probier es erst einmal fünf Tage kostenlos aus.

Egal, ob Ihr auf die altmodische Art oder mit freundlicher Unterstützung der Technik lernt, der Uni-Dschungel Blog wünscht Euch viel Erfolg & Glück für die Prüfungen und natürlich starke Nerven!

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#Ersti: Baumhaus verzweifelt gesucht!

Für viele von Euch hat das erste Semester gerade frisch begonnen und Ihr stolpert an allen Ecken und Kanten über das niedliche Wörtchen „Ersti“. Da müsst Ihr jetzt durch. 😉 In den ersten Semesterwochen hetzt Ihr nun von einer Uni-Begrüßungs-Sause zur nächsten, schnuppert in unzählige Veranstaltungen rein, lernt die Bibliothek und hoffentlich auch viele nette Kommilitonen kennen. Doch gerade zu Beginn des Studiums trifft man auf einige possierliche Problemchen, die es zu lösen gilt. Was machst Du beispielsweise, wenn Du zu Semesterbeginn immer noch keine Bude gefunden hast? Keine Sorge, der Uni-Dschungel Blog kennt neben der Parkbank ein paar Überbrückungsmöglichkeiten, wie Du Dein müdes Haupt in den ersten Wochen des Semesters betten kannst.


Das erste Semester & keine Bude in Sicht: Der Uni-Dschungel Blog kennt Überbrückungsmöglichkeiten


Ein Baumhaus auf Zeit im Uni-Dschungel

Die Uni beginnt und Du hast zwar eine Matrikelnummer, aber immer noch kein Dach über dem Kopf. Da die Zusagen für einen Studienplatz insbesondere für die Nachrücker häufig auf den letzten Drücker eintrudeln, grasen dementsprechend viele Studenten gleichzeitig den Wohnungsmarkt ab. Bis Du endgültig ein Baumhaus mit Ausblick Dein Eigen nennen kannst, musst Du in den ersten Wochen des Semesters wohl oder übel improvisieren.

Pendeln: Je nachdem, wie weit die Uni von Deiner Heimat (oder Verwandtschaft) entfernt ist, kannst Du zur Hochschule pendeln. Mit dem Semesterticket sparst Du Fahrtkosten.

Zwischenmiete: Während ein Student beispielsweise ein Semester im Ausland weilt, sucht er einen Mieter für seine möblierte (!) Bude daheim. Jetzt kommst Du ins Spiel! Wohnungsangebote zur Zwischenmiete findest Du u. a. hier.

Pension/Jugendherberge: Für eine überschaubare Zeit kannst Du Dir ein Zimmer in der Jugendherberge oder einer Pension suchen. Um in der Jugendherberge zu übernachten, müsstest Du allerdings Mitglied im Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) werden. Alle wichtigen Infos findest Du auf der Website des DJH.


Direkt zum Studentenwerk oder ab auf’s Land

In einigen Universitätsstädten wie München oder Köln ist es nahezu ein Ding der Unmöglichkeit, erschwinglichen Wohnraum zu finden. Daher sollte Dich der erste Weg immer zu Deinem Studentenwerk führen, gleichgültig, wo Du gerade studierst. Denn das Studentenwerk hat bezahlbaren Wohnraum, doch du musst Dich auf lange Wartelisten gefasst machen. Für ein WG-Zimmer im Studentenwohnheim bewirbst Du Dich jedoch direkt bei Deiner potenziellen WG, meist in einem sogenannten WG-Casting. Du weißt nicht, ob es ein Studentenwerk an Deiner Hochschule gibt? Hier kannst Du Dich direkt auf die Suche machen. Infos rund ums Thema Wohnen hat das Studentenwerk natürlich auch.

Falls Du direkt in der Universitätsstadt keine (bezahlbare) Bude findest, bleibt Dir nur die Suche in der umliegenden Provinz. Hier wirst Du eher fündig und sparst Geld. Die Nachteile liegen jedoch auf der Hand: eine längere Anreisezeit zur Hochschule und ein weniger lebhaftes Studentenleben (Uni-Partys etc.). Aber vielleicht gibt es Kommilitonen, die ebenfalls in der Provinz wohnen und Dein Landei-Schicksal teilen können. 😉

Toi, toi, toi für die Zimmersuche im Uni-Dschungel!

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