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Der Uni-Dschungel Trampelpfad: Willkommen im Artikel-Archiv!

Wie spürst Du im Dickicht des Uni-Dschungel Blogs die Werkzeugkiste wissenschaftliches Schreiben auf? Hinter welcher Palme versteckt sich bloß der Artikel über das Nachrückverfahren?
Da Du zwischen den vielen grünen Palmwedeln schnell den Überblick verlierst, habe ich das dschungeleigene Artikel-Archiv angelegt. Dort sind alle Beiträge nach Themengebieten sortiert, verlinkt und fein säuberlich gegliedert. Natürlich ist die Artikel-Konserve im Vergleich zum Inhalt des Uni-Dschungel Studienratgeber|s lediglich eine homöopathische Info-Dosis, aber auch die kann sich bereits sehen lassen. Kleiner Rundgang gefällig? Dann geht’s hier direkt zum Trampelpfad.



 

 

Eine kulinarische Reise durch den Uni-Dschungel

Wie sagt man so schön: „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“. Auch Studenten brauchen ab und an etwas zwischen die Kiemen, denn mit leerem Magen studiert es sich schlecht. Doch was machst Du, wenn Deine hochschuleigene Mensa nicht gerade zu den Gourmettempeln zählt? Oder noch schlimmer: Du ernährst Dich vegetarisch und hast täglich die Qual der Wahl zwischen Pommes rot-weiß oder einem Salatteller? Dann kannst Du Dich nun auf eine kulinarische Reise durch den Uni-Dschungel freuen!

Eine vegetarische Reise durch den Uni-Dschungel

Spiel mir das Lied vom faden Grünkernbratling!

Gründe, sich für eine vegetarische Ernährung zu entscheiden, gibt es zur Genüge. Ein übermäßiger Fleischkonsum schadet der Gesundheit, ist schlecht für’s Klima und die Massentierhaltung ist auch keine ruhmreiche Errungenschaft, um nur die wichtigsten Argumente zu nennen. Da wundert es nicht, dass viele Menschen auf eine vegetarische oder fleischreduzierte Ernährung setzen. Der Trend der bewussten Ernährung macht auch vor den Hochschulen nicht halt. Da es unter den Studierenden ebenfalls eine größer werdende Schar von Vegetariern oder Flexitariern gibt, haben viele Hochschulen ihr Essensangebot in der Mensa mal mehr, mal weniger kreativ verändert. Trotzdem ist es auch heute noch nicht selbstverständlich, ein schmackhaftes, vegetarisches Essen serviert zu bekommen. Ich denke da an die leidenschaftslos zusammengebastelten Grünkernbratlinge, die wie eingeschlafene Füße geschmeckt haben. Oder die Grusel-Variante einer Gemüselasagne – gefüllt mit bitterem Rosenkohl. Falls Du auch jeden Mittag ratlos vor der Essenausgabe stehst, ist Deine Kreativität gefragt! Denn dann musst Du selbst den Kochlöffel schwingen, um im Uni-Dschungel zu überleben.


Das Gemüse der vier Jahreszeiten

Um als Vegetarier ein schmackhaftes Essen zu kochen, benötigst Du in erster Linie Gemüse. Damit Du auch satt wirst, darf es ruhig ein bisschen mehr sein. Für eine erschwingliche, abwechslungsreiche Küche, und zwar das ganze Jahr über, sind zwei Aspekte besonders wichtig: die Verwendung von regionalen und saisonalen Gemüse- und Obstsorten. Besonders frisches und vor allem günstiges Gemüse bekommst Du direkt beim Erzeuger. Jetzt hat man in einer klassischen Universitätsstadt natürlich nicht immer gleich einen Gemüsebauern um die Ecke. In dem Fall kann sich ein Bummel über den Wochenmarkt sehr lohnen, denn dort haben die Bauern der Region meistens auch einen Gemüsestand. Zudem gibt es in vielen Regionen mittlerweile die Möglichkeit, ein sogenanntes Gemüse-Abo abzuschließen und so bekommt man wöchentlich eine Kiste mit regionalen Naturalien direkt bis vor die Haustür geliefert. So etwas bietet sich natürlich eher an, wenn Du Dir die Gemüse-Kiste mit jemandem teilen kannst. Sonst gibt es nachher vier Tage Kohlsuppe bis sie Dir endgültig zum Hals raus hängt. 😉


Alles bio oder was?

Ich persönlich hole mein Obst und Gemüse jede Woche im Hofladen. Dort kann ich auch frische Eier kaufen und sehe jedes Mal, welch glückliches Leben die freilaufenden Hühner haben. Mein Gemüsebauer hat einen konventionellen Betrieb und das Gemüse ist somit nicht bio-zertifiziert. Aber ich weiß, dass man dort beispielsweise bedarfsgerecht düngt und auch natürlich Ressourcen zur Schädlingsbekämpfung nutzt. So dürfen sich die sogenannten Nützlinge auch mal den Bauch vollschlagen. 😉 
Nachdem ich mich sehr viele Jahre vegetarisch ernährt habe, esse ich mittlerweile hin und wieder Fleisch (Stichwort: Eisenwerte). Allerdings kaufe ich das nur noch an der Fleischtheke im Bioladen meines Vertrauens (aus Gründen des Tierwohls, der Haltung, des Futters etc.). In der Verwandtschaft und im Freundeskreis stößt man als Vegetarier oder Flexitarier allerdings auch heute noch auf Unverständnis, das ist bei mir auch nicht anders.
Da man als Student in der Regel nicht im Geld schwimmt, ist insbesondere Bio-Gemüse eine kostspielige Sache. Bevor Du also hungerst und nur noch Miniatur-Gemüse in Bioqualität isst, um nicht bankrott zu gehen, solltest Du Dir einen konventionellen Hofladen oder Gemüsestand Deines Vertrauens auf dem Markt suchen. Man entdeckt dort immer wieder neue bzw. uralte Gemüsesorten. Kennst Du Portulak? Nein, das ist kein Insekt, sondern eine alte Salatsorte, die es vor allem im Winter gibt. Oder was ist mit der guten alten Urmöhre? Die erstrahlt in einem leuchtenden Lila mit orangefarbenden Tüpfelchen und eignet sich sehr gut für Möhrensalat. Und auch der Kohl im Winter kommt in unterschiedlichen Sorten auf den Tisch und er kann sehr viel mehr als Eintopf sein. So ein frischer Brokkoli kann schnell mal im Wok, Auflauf oder in der Suppe landen. Von den bunten Kürbissen fange ich jetzt erst gar nicht an, ich sage nur selbst geklöppelte Ravioli mit Kürbisfüllung oder eine schöne, heiße Kürbis-Suppe mit einem samtigen Hauch von Sahne. Na, Hunger bekommen?


Vegetarische Küche ist keine Hexerei

Du warst auf dem Wochenmarkt einkaufen? Jetzt steht ein prall gefülltes Körbchen mit vielen verschiedenen saisonalen Gemüse-Sorten auf Deinem Küchentisch und Du fragst Dich, was Du damit nun anfangen sollst? Auf den Rezept-Fundus Deiner Großmutter kannst Du nicht zurückgreifen, da jedes zweite Wort Schweinespeck lautet? Dann ist wohl Fantasie, Kreativität und das richtige Kochbuch gefragt. Mein vegetarisches Studenten-Kochbuch ist leider noch in der Mache. 🙂 Der Schwerpunkt wird auf saisonalem Gemüse liegen und mein ganz persönliches Steckenpferd, die mediterrane Küche, kommt da auch nicht zu kurz. Also kompakt gesagt: Leckere Rezepte, die satt und glücklich machen, und die sich auch ein Student spielend leisten kann. Bis mein vegetarisches Kochbuch fertig ist, kann ich Dir erst einmal zwei gute Bücher empfehlen, die sich in meiner Küche bewährt haben. Hierzu zählt ein Klassiker, der von der Vorspeise, über den Hauptgang, bis zum Dessert alles vereint: „Vegetarisch! Das Goldene von GU“ mit sage und schreibe 400 Rezepten. Etwas raffinierter ist das Kochbuch „Vegetarisch genießen“ von Martin Kintrup und Dagmar von Cramm, das auch im GU-Verlag erschienen ist. Die Rezepte sind darin nach Jahreszeiten sortiert und es gibt zwischendurch eine kleine Warenkunde und Infos über eine ausgewogene und gesunde Ernährung.
Aber so ganz ohne persönliche Note lasse ich Euch jetzt nicht an die Töpfe. Hier ist noch ein Lasagne-Rezept aus meiner Feder, für das Ihr nicht mal einen Hofladen oder Gemüsestand braucht. Nur so als Übung für den Anfang. 😉 Viel Spaß beim Nachkochen – es werden weitere Rezepte aus dem Uni-Dschungel folgen, aber dann mit taufrischem Gemüse!

Jetzt aber ran an den Kochlöffel!

Ein Königreich für ein Steckenpferd!

Du bist neu an der Uni und kennst niemand? Kein Schwein ruft Dich an? Nach den Vorlesungen möchtest Du gerne auch mal den Kopf frei bekommen? Dann ist es höchste Zeit, dass Du Dich auf die Suche nach einem Hobby machst!

Probieren geht über Studieren

Das Studium ist die beste Zeit, neue Dinge auszuprobieren. Dich interessiert eine bestimmte Sportart oder Du Hobbys im Uni-Dschungel: mit dem Schweinehund zum Sportwolltest immer schon ein spezielles Instrument erlernen? Bereits in der Schule hattest Du Spaß daran, auf der Bühne zu stehen? Dann solltest Du Deine Interessen neben Deinem Studium auf jeden Fall vertiefen! Und das Gute daran ist: Du lernst ganz schnell neue Leute kennen, die Deine Passion teilen!


Mit dem Schweinehund zum Sport 😉

Ein optimaler Ausgleich zum Theorie-Programm an der Uni ist der Hochschulsport. Doch nicht jeder mag Sport. Da gibt es die einen, die sich immer schon gerne sportlich betätigt haben und die anderen, die lieber mit ihrem inneren Schweinehund und der Chips-Tüte unter dem Arm dekorativ auf dem Sofa rumsitzen. Falls Du Deine Zeit lieber mit Deinem Schweinehund verbringst, solltest Du Dir unbedingt mal das Hochschulsport-Programm ansehen. Das Angebot variiert zwar von Hochschule zu Hochschule, ist aber in der Regel sehr umfangreich. Teilweise gibt es neben den beliebten Team-Sportarten auch Sahnestückchen wie Ballettkurse, Segeln, Reitkurse oder den historischen Schwertkampf. Schau Dir das Angebot Deiner Hochschule mal genauer an. Die meisten Kurse sind kostenlos und es ist für jeden etwas dabei!


Versuch’s mal mit Musik

Jetzt denk bloß nicht gleich mit Horror an den Blockflöten-Unterricht in Deiner Kindheit – denn an der Hochschule gibt es weitaus spannendere Musikprojekte. Du singst gerne? Dann ist vielleicht der Hochschulchor eine gute Möglichkeit, Deine Stimmbänder zu ölen. Du bist ein begeisterter Saxofonist? Dann schau mal, ob es an Deiner Hochschule eine Big Band oder ein Orchester gibt. Im musikalischen Bereich steht auf jeden Fall häufiger ein Auftritt an. So lohnen sich die Mühen spätestens, wenn Du Deine Kunst auf die Bühne bringen darfst, quasi für den Applaus, wenn der Vorhang fällt!


Die Bretter, die die Welt bedeuten

Sport und Musik sind nicht so Dein Ding? Dann weckt die Bühne vielleicht Dein Interesse. In diesem Fall solltest Du Dich erkundigen, ob Deine Hochschule Theaterkurse oder auch Workshops anbietet. Darüber hinaus kann es sich lohnen, wenn Du Dich beim örtlichen Theater erkundigst, ob Statisten, Sänger für den Chor oder Laienschauspieler gesucht werden. Ein Blick hinter die Kulissen bei einem echten Theater ist in jedem Fall alle Mühen wert!


Hobbys fernab der Uni

In vielen Städten gibt es Kunst- und Musikschulen, die spezielle Studenten-Tarife offerieren. Falls Du immer schon Gesangsunterricht nehmen wolltest oder Dich für Aquarellmalerei interessierst, solltest Du das Angebot einmal sichten. Darüber hinaus kann man auch sehr interessante Kurse an der Volkshochschule besuchen. Hier gewährt man Studenten in der Regel ebenfalls Sondertarife. Natürlich kannst Du Dir auch auf eigene Faust eine Gruppe Gleichgesinnter suchen, um beispielsweise eine Band zu gründen oder Sport zu machen. Hier kann ich nur sagen: Augen auf, wenn Du am Schwarzen Brett vorbei gehst! Egal, wie Du Deine Zeit fernab der Uni verbringen möchtest, ich wünsche Dir dabei viel Spaß und viele nette Leute, die Deine Interessen teilen!