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#Ersti: Baumhaus verzweifelt gesucht!

Für viele von Euch hat das erste Semester gerade frisch begonnen und Ihr stolpert an allen Ecken und Kanten über das niedliche Wörtchen „Ersti“. Da müsst Ihr jetzt durch. 😉 In den ersten Semesterwochen hetzt Ihr nun von einer Uni-Begrüßungs-Sause zur nächsten, schnuppert in unzählige Veranstaltungen rein, lernt die Bibliothek und hoffentlich auch viele nette Kommilitonen kennen. Doch gerade zu Beginn des Studiums trifft man auf einige possierliche Problemchen, die es zu lösen gilt. Was machst Du beispielsweise, wenn Du zu Semesterbeginn immer noch keine Bude gefunden hast? Keine Sorge, der Uni-Dschungel Blog kennt neben der Parkbank ein paar Überbrückungsmöglichkeiten, wie Du Dein müdes Haupt in den ersten Wochen des Semesters betten kannst.


Das erste Semester & keine Bude in Sicht: Der Uni-Dschungel Blog kennt Überbrückungsmöglichkeiten


Ein Baumhaus auf Zeit im Uni-Dschungel

Die Uni beginnt und Du hast zwar eine Matrikelnummer, aber immer noch kein Dach über dem Kopf. Da die Zusagen für einen Studienplatz insbesondere für die Nachrücker häufig auf den letzten Drücker eintrudeln, grasen dementsprechend viele Studenten gleichzeitig den Wohnungsmarkt ab. Bis Du endgültig ein Baumhaus mit Ausblick Dein Eigen nennen kannst, musst Du in den ersten Wochen des Semesters wohl oder übel improvisieren.

Pendeln: Je nachdem, wie weit die Uni von Deiner Heimat (oder Verwandtschaft) entfernt ist, kannst Du zur Hochschule pendeln. Mit dem Semesterticket sparst Du Fahrtkosten.

Zwischenmiete: Während ein Student beispielsweise ein Semester im Ausland weilt, sucht er einen Mieter für seine möblierte (!) Bude daheim. Jetzt kommst Du ins Spiel! Wohnungsangebote zur Zwischenmiete findest Du u. a. hier.

Pension/Jugendherberge: Für eine überschaubare Zeit kannst Du Dir ein Zimmer in der Jugendherberge oder einer Pension suchen. Um in der Jugendherberge zu übernachten, müsstest Du allerdings Mitglied im Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) werden. Alle wichtigen Infos findest Du auf der Website des DJH.


Direkt zum Studentenwerk oder ab auf’s Land

In einigen Universitätsstädten wie München oder Köln ist es nahezu ein Ding der Unmöglichkeit, erschwinglichen Wohnraum zu finden. Daher sollte Dich der erste Weg immer zu Deinem Studentenwerk führen, gleichgültig, wo Du gerade studierst. Denn das Studentenwerk hat bezahlbaren Wohnraum, doch du musst Dich auf lange Wartelisten gefasst machen. Für ein WG-Zimmer im Studentenwohnheim bewirbst Du Dich jedoch direkt bei Deiner potenziellen WG, meist in einem sogenannten WG-Casting. Du weißt nicht, ob es ein Studentenwerk an Deiner Hochschule gibt? Hier kannst Du Dich direkt auf die Suche machen. Infos rund ums Thema Wohnen hat das Studentenwerk natürlich auch.

Falls Du direkt in der Universitätsstadt keine (bezahlbare) Bude findest, bleibt Dir nur die Suche in der umliegenden Provinz. Hier wirst Du eher fündig und sparst Geld. Die Nachteile liegen jedoch auf der Hand: eine längere Anreisezeit zur Hochschule und ein weniger lebhaftes Studentenleben (Uni-Partys etc.). Aber vielleicht gibt es Kommilitonen, die ebenfalls in der Provinz wohnen und Dein Landei-Schicksal teilen können. 😉

Toi, toi, toi für die Zimmersuche im Uni-Dschungel!

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Schlange stehen im Nachrückverfahren

Emsig hast Du Dich an unterschiedlichen Hochschulen um einen Studienplatz beworben und das Studium scheint zum Greifen nah. Doch der Postbote bringt jeden Tag eine neue Absage und so langsam wird das Eis dünn. Was, wenn Du zu Semesterbeginn ohne Studienplatz dastehst? Vielleicht hilft Dir die Studienplatzbörse weiter (hier geht’s zum Beitrag „Achtung, fertig, los! Die Studienplatzbörse“). Eine weitere Möglichkeit, um einen der heiß begehrten Studienplätze zu bekommen, ist das Nachrückverfahren. Was es damit auf sich hat, erfährst Du in diesem Artikel.


Nächster Halt Uni-Dschungel: ein Studienplatz im Nachrückverfahren


Deine zweite Chance auf einen Studienplatz

Wie kommt es überhaupt dazu, dass noch Studienplätze übrig sind? Nun, da sich alle Studenten an verschiedenen Hochschulen beworben haben und jeder natürlich nur einen Studienplatz annehmen kann, gibt es dementsprechend Plätzchen, die frei bleiben.


Der alles entscheidende Brief Deiner Hochschule

Nun hältst Du die Absage in Händen und würdest sie am liebsten direkt zerknüllt in die Tonne werfen. Aber halt! In diesem Brief ist Deine persönliche Nachrücknummer vermerkt und das weitere Vorgehen erläutert, um doch noch einen Studienplatz zu ergattern. Diese Nummer sagt etwas über Deine Chancen aus, im Nachrückverfahren einen Studienplatz zu bekommen. So erhält der rangnächste Bewerber den frei gewordenen Studienplatz. Welche weiteren Kriterien für die Bewerbung ausschlaggebend sind (Numerus clausus, Wartezeit etc.), variiert je nach Hochschule.


Wer hat noch nicht, wer will noch mal?

Wie das Nachrückverfahren im Einzelnen abläuft und was Du nun unternehmen musst, um daran teilzunehmen, ist von Hochschule zu Hochschule verschieden. Es kann beispielsweise sein, dass die Restplätze ausgelost werden. Auf der Website der Hochschule, an der Du Dich beworben hast, findest Du alle wichtigen Informationen und die Fristen. Bei Fragen kannst Du Dich auch vertrauensvoll an den/die Ansprechpartner/in wenden, der/die für formelle Fragen zum Zulassungsverfahren zuständig ist.


Toi, toi, toi im Losverfahren

Auf  dem Rummel ziehst Du immer eine Niete und im Lotto hast Du auch kein Glück? Dann ist es vielleicht bei der Verlosung der übrig gebliebenen Studienplätze anders! Für das Losverfahren musst Du Dich jedoch anmelden. Da die Hochschulen die Losverfahren eigenständig durchführen, solltest Du Dich dort erkundigen, in welcher Form die Bewerbung erfolgt, welche Fristen es gibt und was Du sonst noch beachten musst.

Das Losverfahren gilt auch für freie Studienplätze mit örtlicher Zulassungsbeschränkung. Alle Infos dazu findest Du auf der Website der Stiftung für Hochschulzulassung (www.hochschulstart.de).

Für die freien Studienplätze in Medizin, Pharmazie, Tiermedizin und Zahnmedizin gibt es ebenfalls alle wichtigen Informationen zum Losverfahren auf der Seite der Stiftung für Hochschulzulassung unter folgendem Link www.hochschulstart.de.


Der Uni-Dschungel Blog wünscht Dir viel Erfolg im Nachrückverfahren, auf dass Du Dich bald an der Hochschule einschreiben kannst.

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Vorhang auf für’s Referat!

Das Semester hat gerade frisch begonnen: Du schluffst müde mit einem Kaffee in der Hand und dem Notizblock unter’m Arm direkt ins Seminar. Dein Dozent stellt sich vor und der Tutor verteilt eine thematische Übersicht über die Veranstaltung. Bevor Du jedoch genüsslich den ersten Schluck Kaffee trinken kannst, reißt Dich ein Wort aus dem Halbschlaf – der klangvolle Begriff „R·e·f·e·r·a·t.

Ab auf die Bühne & Vorhang auf fürs Referat  


Die Suche nach einem spannenden Thema

So, jetzt bist Du wach und solltest Dir schleunigst den thematischen Schwerpunkt des Seminars etwas genauer ansehen. In der Regel kommst Du nicht drum herum, im Laufe des Semesters ein Referat zu halten. Also such Dir schnell ein gutes Thema aus, bevor Dir Deine Kommilitonen die Sahnestückchen wegschnappen. Entweder kannst Du aus einer Liste, die Dein Dozent vorgibt, ein Thema auswählen oder Du überlegst Dir selbst eins. Häufig schreibt man im Anschluss an das Seminar über das Referats-Thema auch eine Hausarbeit. Daher ein kleiner Tipp am Rande: Wähle eine Thematik, die Dich zumindest ansatzweise interessiert, sonst wird die Arbeit am Referat und an der späteren Hausarbeit zäh wie Kaugummi.


Der Tempel der Weisheit – die Bibliothek

Das Referats-Thema steht fest und nun führt Dich Dein Weg schnurstracks in den Tempel der Weisheit. Wie Du dort ein Buch findest, erfährst Du hier. Nach einer Recherche- und Einlesephase kannst Du direkt mit Deiner Gliederung beginnen. Du weißt nicht, wie Du Deinem Referat Glanz verleihen könntest? Wie wäre es mit einer Quelle oder Anschauungsbeispielen, die Du untersuchst und in den Mittelpunkt stellst? In jedem Fall solltest Du mit Deinem Dozenten Rücksprache halten, sobald die Gliederung fertig ist.


Ab auf die Bühne & Vorhang auf!

Dein großer Tag naht und Du musst noch einiges erledigen. Da nicht jeder mit dem Talent gesegnet ist, vor Publikum frei zu sprechen, gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen der Präsentation. Für Deinen Vortrag solltest Du Karteikarten mit den wichtigsten Stichpunkten vorbereiten, um mehr Sicherheit zu gewinnen. Darüber hinaus hilft es, Deinen (des)interessierten Kommilitonen etwas an die Hand zu geben, nämlich ein Handout. Zudem ist es ratsam, während des Referats Folien oder eine Power-Point-Präsentation durchlaufen lassen. Aber verzichte dabei besser auf Spezialeffekte wie Schreibmaschinengeräusche. Hier gilt das Motto: weniger ist mehr! Durch die Folien bzw. Präsentation erhält Dein Vortrag eine gewisse Struktur, die sehr wichtig ist. Darüber hinaus sind Deine Kommilitonen etwas abgelenkt und starren Dich nicht die ganze Zeit an. Da kommen wir schon zum Stichwort Lampenfieber. Doch das ist ein weites Feld. Mit dem Thema Fracksausen vor Referaten wird sich der Uni-Dschungel Blog somit ein anderes Mal befassen. Also dann: „Hals- und Stimmbruch“ für Dein Referat!

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