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Vorhang auf für’s Referat!

Das Semester hat gerade frisch begonnen: Du schluffst müde mit einem Kaffee in der Hand und dem Notizblock unter’m Arm direkt ins Seminar. Dein Dozent stellt sich vor und der Tutor verteilt eine thematische Übersicht über die Veranstaltung. Bevor Du jedoch genüsslich den ersten Schluck Kaffee trinken kannst, reißt Dich ein Wort aus dem Halbschlaf – der klangvolle Begriff „R·e·f·e·r·a·t.

Ab auf die Bühne & Vorhang auf fürs Referat  


Die Suche nach einem spannenden Thema

So, jetzt bist Du wach und solltest Dir schleunigst den thematischen Schwerpunkt des Seminars etwas genauer ansehen. In der Regel kommst Du nicht drum herum, im Laufe des Semesters ein Referat zu halten. Also such Dir schnell ein gutes Thema aus, bevor Dir Deine Kommilitonen die Sahnestückchen wegschnappen. Entweder kannst Du aus einer Liste, die Dein Dozent vorgibt, ein Thema auswählen oder Du überlegst Dir selbst eins. Häufig schreibt man im Anschluss an das Seminar über das Referats-Thema auch eine Hausarbeit. Daher ein kleiner Tipp am Rande: Wähle eine Thematik, die Dich zumindest ansatzweise interessiert, sonst wird die Arbeit am Referat und an der späteren Hausarbeit zäh wie Kaugummi.


Der Tempel der Weisheit – die Bibliothek

Das Referats-Thema steht fest und nun führt Dich Dein Weg schnurstracks in den Tempel der Weisheit. Wie Du dort ein Buch findest, erfährst Du hier. Nach einer Recherche- und Einlesephase kannst Du direkt mit Deiner Gliederung beginnen. Du weißt nicht, wie Du Deinem Referat Glanz verleihen könntest? Wie wäre es mit einer Quelle oder Anschauungsbeispielen, die Du untersuchst und in den Mittelpunkt stellst? In jedem Fall solltest Du mit Deinem Dozenten Rücksprache halten, sobald die Gliederung fertig ist.


Ab auf die Bühne & Vorhang auf!

Dein großer Tag naht und Du musst noch einiges erledigen. Da nicht jeder mit dem Talent gesegnet ist, vor Publikum frei zu sprechen, gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen der Präsentation. Für Deinen Vortrag solltest Du Karteikarten mit den wichtigsten Stichpunkten vorbereiten, um mehr Sicherheit zu gewinnen. Darüber hinaus hilft es, Deinen (des)interessierten Kommilitonen etwas an die Hand zu geben, nämlich ein Handout. Zudem ist es ratsam, während des Referats Folien oder eine Power-Point-Präsentation durchlaufen lassen. Aber verzichte dabei besser auf Spezialeffekte wie Schreibmaschinengeräusche. Hier gilt das Motto: weniger ist mehr! Durch die Folien bzw. Präsentation erhält Dein Vortrag eine gewisse Struktur, die sehr wichtig ist. Darüber hinaus sind Deine Kommilitonen etwas abgelenkt und starren Dich nicht die ganze Zeit an. Da kommen wir schon zum Stichwort Lampenfieber. Doch das ist ein weites Feld. Mit dem Thema Fracksausen vor Referaten wird sich der Uni-Dschungel Blog somit ein anderes Mal befassen. Also dann: „Hals- und Stimmbruch“ für Dein Referat!

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Die Bibliothek – Dein Freund und Helfer

Egal, ob Die Bibliothek: Hilfe im Labyrinth der BücherDir eine Prüfung ins Haus steht oder Du eine Hausarbeit schreiben musst, um einen Ort kommst Du nicht herum: die Bibliothek. Zugegeben, diese heiligen Hallen erscheinen anfangs etwas imposant und unübersichtlich und leider ist jede Bibliothek anders aufgebaut. Dennoch soll Dir ein kleiner Wegweiser durch den Tempel der Weisheit in Zukunft dabei helfen, auf direktem Weg das richtige Buch zu finden.

 

Hilfe im Labyrinth der Bücher

Wie bereits angedeutet, ist jede Bibliothek anders strukturiert. Du bist ein wahrer Glückspilz, wenn Du eine Hochschule erwischt hast, die die Medien nach Fakultäten, Fachbereichen und Themengebieten sortiert hat. Hier wirst Du viel Freude und Erfolg bei der Buchsuche haben. Du gehörst jedoch eher zur Kategorie Pechvogel, wenn Deine Bibliothek die Bücher nach Jahreszahlen geordnet hat. Ja, ja, die soll es tatsächlich geben und ich nenne jetzt mal keine Namen. Die Buch-Sortierung nach Jahreszahlen ist für die Mitarbeiter der Bibliothek äußerst praktisch und für Dich überaus frustrierend, da alle Bücher aus einem Jahr ungeordnet nebeneinander stehen: beispielsweise Goethes Faust zwischen Stochastik und Biochemie. Damit Du Dich mit den spezifischen Sortierungen und Angeboten Deiner Bibliothek bestens auskennst, kann ich Dir die Info-Veranstaltungen wärmstens ans Herz legen. Hier wirst Du in Sachen Suchmaschinen, Buchsortierung und Recherche bestens geschult. Was Du Dir auf jeden Fall anschaffen solltest, ist eine Copycard für die Kopierer in der Bibliothek – die wirst Du dringend benötigen!


Vom Suchen und Finden der passenden Literatur

Um Medien in der Bibliothek zu finden, verwendest Du am besten die Suchmaschine, die Du an den PC-Arbeitsplätzen nutzen kannst. Über die Suchmaschine ist es möglich, direkt Bücher zu suchen oder nach Stichwörtern zu recherchieren. Neben Büchern kannst Du auch Aufsätze in wissenschaftlichen Zeitschriften oder Herausgeberschriften suchen. Falls mal ein Buch oder ein Aufsatz nicht in Deiner Bibliothek verfügbar ist, besteht die Möglichkeit der Fernleihe. Auch hier gibt es eine spezielle Suchmaschine, die Dir die Verfügbarkeit an anderen Hochschulen anzeigt. Im Anschluss kannst Du die gewünschte Publikation dann (kostenpflichtig) bestellen.

Überaus praktisch ist die Möglichkeit, sich über einen VPN-Client mithilfe eines Passwortes von zu Hause in das Angebot Deiner Bibliothek bzw. in das Uni-Netz einzuloggen. Um diesen Zugang bzw. die Software zu erhalten, müsstest Du Dich einmal am Infostand der Bibliothek bzw. im Hochschulrechenzentrum (HRZ) erkundigen. Im Campusnetz hast Du u. a. die Möglichkeit, auf wissenschaftliche Veröffentlichungen, die es als E-Book gibt, zuzugreifen, sofern Deine Uni die jeweilige Publikation online anbietet. Wenn Du Dich also auf dem Campus eingeloggt hast, kannst Du die Aufsätze oder Kapitel aus E-Books direkt abspeichern. Des Weiteren ist es möglich, auch schnell mal ein Stichwort im Wörterbuch, fachspezifischen Handbuch oder in einem Lexikon nachzuschlagen, ohne extra in die Bibliothek laufen zu müssen. Das ist äußerst praktisch!


Lesen bis der Arzt kommt!

Am Anfang steht das Thema Deines Referats, Deiner Hausarbeit oder Prüfung. Dieses Thema hast Du Dir natürlich nicht immer freiwillig ausgesucht. Nun musst Du Dich erst einmal in die Thematik vertiefen. Hier hilft in der Regel eine Liste mit einem Überblick über die spezifische Literatur, die Du manchmal bereits im Seminar erhältst. Erst einmal musst Du also lesen, lesen und nochmals lesen, um ein Gespür dafür zu bekommen, welche Literatur Dir bei Deinem Thema weiterhilft und welche Publikationen hier zum Standard gehören. Falls Du in den Genuss kommst, eine Bibliothek nutzen zu können, die die Bücher nach Fach- und Themenbereichen sortiert hat, kannst Du Dich auch direkt am Bücherregal nach brauchbarer Literatur umsehen. Darüber hinaus ist es hilfreich, zwischendurch mit Deinem Dozenten hinsichtlich Deiner Literaturauswahl Rücksprache zu halten.


Und dann gibt es da noch den Semesterapparat …

Im sogenannten Semesterapparat stehen die Bücher, die die Dozenten für ihre Veranstaltung vorgesehen haben. Hinzu kommen Mappen mit Texten, die für das jeweilige Seminar oder die Vorlesung relevant sind. Hier hast Du die Möglichkeit, die jeweiligen Texte zu kopieren ohne sie vorher aufwendig suchen zu müssen. Aber geh bitte pflegsam mit der Mappe um, denn die Texte benötigen schließlich alle Studenten, die die Veranstaltung besuchen. Die Mappe in der Bibliothek zu verstecken und solche Scherze sind somit unfair und ein Tabu, das hat es aber alles schon gegeben. Mittlerweile stellen die Dozenten das Material für die Veranstaltung auch häufig online zur Verfügung. Wie Du an die Texte kommst, wird Dir Dein Dozent zu Beginn der Veranstaltung verraten.

Ein Buch in der Bibliothek solltest Du nun also problemlos finden. Nach der Recherche und dem Sichten unzähliger Texte sitzt Du nun vor einem leeren Dokument und weißt nicht, wie Du anfangen sollst. Um diese Baustelle kümmern wir uns jedoch ein anderes Mal