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Das Rundum-sorglos-Paket im Uni-Dschungel: Dein Studentenwerk

Erinnerst Du Dich noch an Deinen ersten Tag an der Hochschule? Weißt Du noch, was Du in der Mensa gegessen hast? Und wer hat Dein Studentenfutter liebevoll zubereitet? Richtig, das Studentenwerk Deiner Hochschule kümmert sich darum, dass Du mit vollem Magen studieren kannst und es Dir auch sonst im Studium (fast) an nichts fehlt. Was das Studentenwerk neben einer warmen Mahlzeit noch so alles zaubert, schauen wir uns jetzt einmal genauer an.


Das Rundum-sorglos-Paket im Uni-Dschungel: Dein Studentenwerk, www.uni-dschungel.de, Kirsten Schwarzer


Ein gemütliches Zimmer im Studentenwohnheim

Unmittelbar nach Deiner Immatrikulation geht die Suche nach einer Studentenbude los. Neben den privaten Zimmerangeboten gibt es natürlich auch Wohnheime, die das Studentenwerk betreibt. Es hat viele Vorteile, wenn Du eines dieser heiß begehrten Zimmer ergattern kannst: Die Mieten sind vergleichsweise niedrig & konstant, Du wohnst mitten auf dem Campus, Deine Nachbarn haben alle den Studentenstatus und Du erlebst miettechnisch keine bösen Überraschungen.

Doch es gibt leider einen Haken: Die Warteliste für so ein Zimmer ist meistens sehr lang. Daher musst Du am besten direkt nach der Einschreibung einen Bewerbungsbogen ausfüllen. Da die Aussichten auf ein Zimmer nicht immer rosig sind, kann die Suche nach einem WG-Zimmer im Studentenwohnheim eine Lösung sein. Die Wohngemeinschaften schreiben nämlich in der Regel ihre freien Zimmer selbst aus: Nun musst Du Deine Qualitäten im WG-Casting zur Schau stellen und mit etwas Glück hast Du bald ein Dach über dem Kopf!


Gehirnfutter gibt’s im Hörsaal – Studentenfutter in der Mensa

Mit knurrendem Magen studiert es sich schlecht, das weiß auch das Studentenwerk und betreibt neben den Universitäts- und FH-Mensen verschiedene Cafés, die Dich täglich mit den unterschiedlichsten Leckereien erfreuen. Mittlerweile haben auch Vegetarier und Veganer in den meisten Mensen eine gute Chance, mehr als nur ein Salatblatt auf die Gabel zu bekommen. Falls Deine Mensa jedoch trotzdem nicht zu den Gourmettempeln dieses Universums gehört, hilft nur selber kochen


Infos zum Thema BAföG und Beratungsangebote

Die Studentenwerke kümmern sich längst nicht nur um Dein leibliches Wohl und ein kuscheliges Zuhause. Wenn der Schuh mal drückt, findest Du dort häufig auch ein breit gefächertes Beratungsangebot, von psychologischer bis sozialer Beratung. Auch in Sachen Studienfinanzierung kannst Du Dich bei Deinem Studentenwerk beraten lassen. Weitere Infos zum BAföG, Tipps für den Antrag und einen BAföG-Rechner findest Du hier.

Wie Du siehst, helfen Dir die Studentenwerke in vielen Lebenslagen weiter und versüßen Dir Deinen Aufenthalt im Uni-Dschungel. Falls Du Dich fragst, wo Du das Studentenwerk an Deiner Hochschule findest, schau mal hier nach.

Also dann: Lass Dir das Studentenfutter in der Mensa schmecken, bewirb Dich um ein Zimmer direkt auf dem Campus und nutze ruhig das Beratungsangebot Deines Studentenwerks, wenn’s im Uni-Dschungel einfach mal nicht so rund läuft.

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Schlange stehen im Nachrückverfahren

Emsig hast Du Dich an unterschiedlichen Hochschulen um einen Studienplatz beworben und das Studium scheint zum Greifen nah. Doch der Postbote bringt jeden Tag eine neue Absage und so langsam wird das Eis dünn. Was, wenn Du zu Semesterbeginn ohne Studienplatz dastehst? Vielleicht hilft Dir die Studienplatzbörse weiter (hier geht’s zum Beitrag „Achtung, fertig, los! Die Studienplatzbörse“). Eine weitere Möglichkeit, um einen der heiß begehrten Studienplätze zu bekommen, ist das Nachrückverfahren. Was es damit auf sich hat, erfährst Du in diesem Artikel.


Nächster Halt Uni-Dschungel: ein Studienplatz im Nachrückverfahren


Deine zweite Chance auf einen Studienplatz

Wie kommt es überhaupt dazu, dass noch Studienplätze übrig sind? Nun, da sich alle Studenten an verschiedenen Hochschulen beworben haben und jeder natürlich nur einen Studienplatz annehmen kann, gibt es dementsprechend Plätzchen, die frei bleiben.


Der alles entscheidende Brief Deiner Hochschule

Nun hältst Du die Absage in Händen und würdest sie am liebsten direkt zerknüllt in die Tonne werfen. Aber halt! In diesem Brief ist Deine persönliche Nachrücknummer vermerkt und das weitere Vorgehen erläutert, um doch noch einen Studienplatz zu ergattern. Diese Nummer sagt etwas über Deine Chancen aus, im Nachrückverfahren einen Studienplatz zu bekommen. So erhält der rangnächste Bewerber den frei gewordenen Studienplatz. Welche weiteren Kriterien für die Bewerbung ausschlaggebend sind (Numerus clausus, Wartezeit etc.), variiert je nach Hochschule.


Wer hat noch nicht, wer will noch mal?

Wie das Nachrückverfahren im Einzelnen abläuft und was Du nun unternehmen musst, um daran teilzunehmen, ist von Hochschule zu Hochschule verschieden. Es kann beispielsweise sein, dass die Restplätze ausgelost werden. Auf der Website der Hochschule, an der Du Dich beworben hast, findest Du alle wichtigen Informationen und die Fristen. Bei Fragen kannst Du Dich auch vertrauensvoll an den/die Ansprechpartner/in wenden, der/die für formelle Fragen zum Zulassungsverfahren zuständig ist.


Toi, toi, toi im Losverfahren

Auf  dem Rummel ziehst Du immer eine Niete und im Lotto hast Du auch kein Glück? Dann ist es vielleicht bei der Verlosung der übrig gebliebenen Studienplätze anders! Für das Losverfahren musst Du Dich jedoch anmelden. Da die Hochschulen die Losverfahren eigenständig durchführen, solltest Du Dich dort erkundigen, in welcher Form die Bewerbung erfolgt, welche Fristen es gibt und was Du sonst noch beachten musst.

Das Losverfahren gilt auch für freie Studienplätze mit örtlicher Zulassungsbeschränkung. Alle Infos dazu findest Du auf der Website der Stiftung für Hochschulzulassung (www.hochschulstart.de).

Für die freien Studienplätze in Medizin, Pharmazie, Tiermedizin und Zahnmedizin gibt es ebenfalls alle wichtigen Informationen zum Losverfahren auf der Seite der Stiftung für Hochschulzulassung unter folgendem Link www.hochschulstart.de.


Der Uni-Dschungel Blog wünscht Dir viel Erfolg im Nachrückverfahren, auf dass Du Dich bald an der Hochschule einschreiben kannst.

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Gibt’s dafür auch ’ne App? Der WG-Putzplan

Willkommen im WG-Leben! Du hast soeben frisch Deine neuen vier Wände in der Größe eines Schuhkartons bezogen und das Studium kann endlich losgehen. Die ersten Tage oder Wochen genießt Du als WG-Küken noch so eine Art Welpenschutz. Deine Mitbewohner drücken in dieser Eingewöhnungsphase sicher ein bis zwei Augen zu, wenn Du Dein schmutziges Geschirr stehen lässt oder die Wollmäuse dank Dir im Gemeinschaftsraum Samba tanzen. Da Du jedoch als neuer Mitbewohner tunlichst ein „reinigendes“ Gewitter vermeiden solltest, erkundige Dich besser frühzeitig, welche Aufgaben jeder in der WG übernimmt. Eines sollte Dir jedoch klar sein: Den all-inclusive Service von zu Hause kannst Du Dir gleich abschminken und in puncto Sauberkeit gibt es in jeder WG regelmäßig Theater. Wie man trotzdem etwas Ordnung in das Chaos bringen kann, erfährst Du in der Uni-Dschungel WG!

WG-Putzpläne: Drehst Du noch am Putz-Rad oder nutzt Du schon eine App?


Der Putzplan 2.0 bis 3.0

Da man als Student wirklich wichtigere Dinge zu tun hat, als regelmäßig die WG zu bohnern, kann man von Glück sagen, dass auch noch Mitbewohner durchs Bild laufen. Nur wie bekommt man alle dazu, ab und an mal etwas Ordnung zu machen? Findige Studenten unzähliger Generationen haben bereits an diesem Problem getüftelt und viele tolle Tools entwickelt. Die Erfolgsquote muss jedoch individuell evaluiert werden. 😉 Hier kommen ein paar Möglichkeiten, einen Putzplan zu gestalten.

Der klassische Kalender

Das mit dem Kalender ist ganz einfach: Hier wird wöchentlich oder alle zwei Wochen abwechselnd ein Mitbewohner eingetragen, der für die Reinigung der heiligen Hallen zuständig ist. Natürlich kann auch noch der Mülldienst, der Einkauf von essenziell wichtigen Haushaltsartikeln wie Klopapier oder Spüli und vieles mehr eingeteilt werden. Das obliegt ganz Eurem Ordnungswahn.

🙁 Ein deutlicher Minuspunkt bei dieser Form der Putzplanung: Man verliert hier schnell den Überblick.


Ich glaub, ich dreh am Rad!

Wer gerne bastelt, kann den Putzplan auch in Form einer Drehscheibe gestalten. Hier bekommt jeder Mitbewohner seinen eigenen Zeiger, der dann entsprechend der Aktivität (Küche putzen, Bad reinigen, Müll rausbringen, Einkaufen etc.) weitergedreht wird. Die Abstände zwischen den Aktionen legt der WG-Rat fest. Wer keine Zeiger basteln möchte, kann auch einfach Wäscheklammern nehmen und die Namen der einzelnen Mitbewohner drauf kritzeln.

🙁 Der Nachteil: Die dekorative Drehscheibe gerät schnell in Vergessenheit.


Gibt’s dafür auch ’ne App?

Jaaa, die gibt es natürlich auch! Ich habe im Netz die Flatastic-App aufgestöbert. Diese App liefert Euch neben einem Putzplan auch noch ein paar andere Features, die Euch helfen, das WG-Leben besser zu organisieren. Hierzu zählen unter anderem ein Abrechnungs-Tool und eine Einkaufsliste. Und wer hat’s erfunden? Clemens Bachmair, Malik El Bay und Moritz von Hase.

🙂 Jetzt fragt Ihr Euch sicher, was der Spaß kostet. Das ist grandios – die Flatastic-App kostet nix! Also probiert sie doch einfach mal aus: Man bekommt sie als iOS- & Android-App.


Egal, ob Ihr mit dem Smartphone den Staubwedel schwingt oder lieber am Putz-Rad drehtes erspart Euch eine Menge Ärger, wenn Ihr die lästigen Haushaltsfragen gelöst habt. Schlussendlich habt Ihr dann auch mehr Zeit, mal zusammen zu grillen oder einfach die Freizeit zu genießen. Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht Euch die Dschungel-WG!

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