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Hilfe im Uni-Dschungel: Beratungsangebote an der Hochschule

Hoppelst Du bereits als Angsthase durch den Uni-Dschungel, sobald Du das Wort Prüfung nur hörst? Oder brauchst Du dringend eine Beratung, um die BAföGKrötenwanderung in Gang zu setzen? Keine Sorge, für jedes Problem gibt es eine Lösung. Denn glücklicherweise findest Du an Deiner Hochschule für so ziemlich jede Lebenslage die passende Anlaufstelle.



Das Rundum-sorglos-Paket vom Studentenwerk

Das Studentenwerk kümmert sich darum, dass es Dir im Uni-Dschungel (fast) an nichts fehlt. Falls der Magen knurrt, kannst Du Dein Studentenfutter in der Mensa mampfen und mit ein bisschen Glück staubst Du ein gemütliches Zimmer im Wohnheim ab. Obendrein bietet das Studentenwerk eine psychologische und soziale Beratung an und das BAföG-Amt gibt es on top.

Nächster Halt: Zentrale Studienberatung

Die Zentrale Studienberatung ist die richtige Anlaufstelle, wenn Du einen passenden Studiengang suchst. Sollte Dir mal eine Laus über die Leber gelaufen sein, kannst Du Dich in einem vertraulichen Gespräch psychologisch beraten lassen. Natürlich hat die Zentrale Studienberatung auch ein Herz für Prüfungsangsthasen: Häufig werden Workshops zu studienspezifischen Themen angeboten, wie Lerntechniken oder ein Schreibtraining für die Abschlussarbeit.

Die Studienfachberatung weiß, wo fachspezifisch der Schuh drückt

Falls Du Fragen hast, die direkt Dein Studienfach betreffen (z. B. die Prüfungsordnung), hilft Dir die Studienfachberatung Deiner Fakultät weiter. Hier kannst Du zwischen der akademischen und der studentischen Studienberatung wählen.

Das passende Uni-Dschungel Sofa finden

Die Angebote der genannten Anlaufstellen können natürlich je nach Hochschule variieren. Daher stöbere ruhig im Netz, um alle Infos aus erster Hand zu erhalten. Hier lohnt sich auch ein Blick auf das Beratungsangebot des Sozialreferats vom AStA, beispielsweise zum Thema BAföG.

Wenn der Schuh auf der Reise durch den Uni-Dschungel mal drückt, such Dir ruhig Hilfe und lass Dich beraten. Bestimmt läuft es sich dann auf dem dschungeleigenen Trampelpfad wieder viel besser!

Verliebt im Uni-Dschungel ♥

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Neue Stadt, neues Glück – gerade am Anfang eines Studiums prasseln viele verschiedene Eindrücke auf Dich ein. Du musst eine unbekannte Stadt kennenlernen, besuchst die ersten Verliebt im Uni-DschungelVeranstaltungen an der Uni und bist so ziemlich auf Dich alleine gestellt. Gerade die ersten Tage und Wochen sind nicht immer einfach. Damit Du Dich nicht mutterseelenallein durch das Dickicht des Uni-Dschungels schlagen musst, gibt es hier ein paar Tipps, wie Du schnell Gleichgesinnte finden kannst.


In einer WG wohnt es sich geselliger

Sofern Du nicht in Deiner Heimatstadt studierst, musst Du Dir zu Studienbeginn eine eigene Bleibe suchen. Nun hast Du die Qual der Wahl zwischen einem Zimmer in einer Wohngemeinschaft oder Deinen eigenen vier Wänden. Mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen hat sich der Uni-Dschungel Blog bereits beschäftigt.

Da man in einer neuen Stadt aber in der Regel niemanden kennt, macht die Wohngemeinschaft hier ganz klar das Rennen. Natürlich sind die lieben Mitbewohner keine Ersatzfamilie im klassischen Sinn, aber immerhin Dein erster Kontakt zur Außenwelt. Nicht selten entstehen in WGs Freundschaften, manchmal aber auch Feindschaften – das sollte Dich jetzt trotzdem nicht davon abhalten, in eine Wohngemeinschaft zu ziehen. 😉

Bereits im WG-Casting wirst Du sehen, ob die Chemie zwischen Dir und Deinen potenziellen neuen Mitbewohnern stimmt. Von einem WG-Casting hast Du bisher noch nie etwas gehört? Dann habe ich hier die richtige Lektüre für Dich. Nun musst Du schnellsten eine hübsche WG findet und Dich dort einleben. In einer WG gibt es jedoch einige ungeschriebene Gesetze, nur welche sind das? Auch damit hat sich der Uni-Dschungel Blog längst beschäftigt – hier entlang, bitte. Also merken wir uns an dieser Stelle: Damit Du möglichst schnell Anschluss findest und nicht alleine am Küchentisch vor Deinem Hasenbrot hockst, such Dir eine gemütliche Wohngemeinschaft!


Versuch’s doch mal mit einem Hobby!

Natürlich verbringst Du viel Zeit in der Hochschule. Doch auch Du brauchst mal eine Pause und nichts befreit den Kopf besser als ein gutes, altes Hobby. Egal, ob Du Musik magst, die Theaterbühne unsicher machen willst oder Sport über alles liebst, irgendetwas ist sicher dabei. Falls Du Anregungen brauchst, schlag mal unter „H“ wie „Hobby“ im Uni-Dschungel Glossar nach. Also, worauf wartest Du noch? Natürlich kannst Du Dich auch in der Asta-Gruppe, Deiner Fachschaft oder ehrenamtlich engagieren. Auch hier triffst Du viele nette Leute!


Von Partylöwen und Mensa-Dates – verliebt im Uni-Dschungel

Ja, Du hast richtig gelesen, da steht das Wort „verliebt“ in der Überschrift. An der Uni lernt man bekanntlich für’s Leben, aber manchmal begegnet man dort auch dem Partner für’s Leben. Während Deines Studiums hast Du schließlich die Möglichkeit, viele verschiedene Menschen kennenzulernen. 

Natürlich kommt man auf der ein oder anderen Uni-Party mit Kommilitonen ins Gespräch. Nicht zu unterschätzen sind jedoch ganz profane Hotspots, die die Herzen höher schlagen lassen. Nehmen wie die Cafeteria. Da erinnere ich mich an eine Aktion des Studentenwerks, die die Kommunikation zwischen den Studierenden ein wenig unterstützen sollte. In der Cafeteria konnte man eine Tasse kaufen mit folgender Aufschrift: „Tasse sucht andere Tasse zum Kaffee trinken“. Ob das geholfen hat, weiß ich natürlich nicht.

Doch auch die Mensa ist ein beliebter Treffpunkt, um in netter Gesellschaft den Eintopf der Woche zu verspeisen. Und hier kommt dann noch der verwöhnte Gaumen ins Spiel, denn man kann sich entsprechend der eigenen Essgewohnheiten nach Gleichgesinnten umsehen. Frei nach dem Motto: „Veganer sucht Veganer zum gemeinsamen Mittagessen in der Mensa – Treffpunkt: Salatbar!“

Natürlich dürfen wir an dieser Stelle den Hörsaal nicht vergessen. Der ein oder andere hat dort nämlich sogar die Liebe des Lebens getroffen. Hach, wie romantisch. Und dann gibt es da noch die Lerngruppen, die Bibliothek oder die Fakultäts-Partys. Hierzu noch eine Anekdote am Rande: Bei uns munkelte man, dass die Studenten der Technischen Fakultät gerne mal in eine Germanistik-Vorlesung (= Frauenüberschuss) geschlichen sind, um eine Studentin kennenzulernen. Ich konnte leider nicht empirisch überprüfen, ob die Aktion „Rentierpulli trifft Linguistik“ zu einem Happy End geführt hat… 😉 

Damit Dir also in Deinem Miniatur-Appartement nicht länger die Decke auf den Kopf fällt, Du nicht mehr alleine in der Mensa Dein Essen schlabbern oder sehnsüchtig auf die große Liebe warten musst, hat der Uni-Dschungel eine einfache Lösung für Dich parat. Such Dir eine WG und ein schönes Hobby, besuch mal die ein oder andere interessante Uni-Party und halte an den Hotspots Deiner Hochschule die Augen auf: Bibliothek, Mensa, Cafete, Uni-Sport oder einfach mal im Seminar.

Viel Spaß dabei wünscht Dir Dein Uni-Dschungel Blog!

(K)ein Buch mit sieben Siegeln: Wissenschaftliches Schreiben Teil II

EgUni-Dschungel Tutorium wissenschaftliches Schreiben: direkte und indirekte Zitateal, ob Du nun eine Hausarbeit schreibst oder bereits an Deiner Abschlussarbeit schnitzt –  die Grundregeln des wissenschaftlichen Schreibens musst Du in beiden Fällen stets berücksichtigen. Hierzu zählt insbesondere die korrekte Kennzeichnung von direkten und indirekten Zitaten. Hier gibt jeder Fachbereich seine eigenen Regeln vor. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem direkten und einem indirekten Zitat? Damit Du einen ersten Eindruck davon bekommst, wollen wir uns die beiden Zitiertechniken im zweiten Teil des kleinen Einstiegs-Tutoriums ins wissenschaftliche Schreiben einmal genauer ansehen.

Dir ist sicher der Begriff Urheberrecht schon einmal über den Weg gelaufen, oder? Da Du im Rahmen Deiner Hausarbeit und Abschlussarbeit ständig auf das Gedankengut anderer Menschen zugreifst, musst Du den Ursprung auch immer kenntlich machen. Hierbei unterscheidet man zwischen den direkten und den indirekten Zitaten, die wir uns mal im Speziellen ansehen wollen.


Ein Herz für O-Töne – die direkten Zitate

Warum eigene Worte suchen, wenn sich bereits eine Person so hübsch ausgedrückt hat? Da ist schon etwas dran, auch wenn Du Deine Arbeit nicht mit einer Reihe von direkten Zitaten zukleistern solltest. Als Kapiteleinstieg oder in der Einleitung kann so ein Zitat sehr schmückend sein (wenn es thematisch denn passt) oder aber, wenn die zitierte Aussage das Thema schön präzise auf den Punkt bringt. Dennoch solltest Du direkte Zitate sorgfältig dosieren – viel hilft ja bekanntlich nicht viel.

So, jetzt hast Du das Zitat und weißt nicht, wie Du es kenntlich machen sollst? Es ist in der Regel Folgendes üblich, sofern Dein Dozent oder Fachbereich hier keine andere Regelung bevorzugt (!):

Die Definition eines direkten Zitats: Eine Textstelle, die Du Wort für Wort exakt übernimmst.

Die äußere Kennzeichnung: Du setzt das Zitat in Anführungszeichen.

Doch es gibt auch eine Ausnahme: Falls die zitierte Stelle länger als drei Zeilen ist, rückst Du das Zitat ein, verwendest Schriftgröße 10 und den einfachen Zeilenabstand.

Fehler, die bereits im direkten Zitat vorkommen, übernimmt man ebenfalls und schreibt in Klammern hinter den Fehler [sic], um darauf aufmerksam zu machen.

Die Quelle des Zitats: Bevor Du den Punkt hinter den zuletzt direkt zitierten Satz setzt, schreibst Du in Klammern die Quelle: Autor Jahreszahl: Seitenzahl (Mustermann 2015: 335), dahinter kommt der Punkt. Dies ist die Kurzzitierweise in der Harvard-Notation. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, auf die Quelle des Zitats hinzuweisen (u. a. in Form von Fußnoten und mithilfe zusätzlicher Informationen zur Quelle [Verlag, Ort etc.]). Hier musst Du klären, welche Vorgaben Dein Fachbereich macht.


Sage es mit eigenen Worten – die indirekten Zitate

Du kannst natürlich nicht die ganze Arbeit mit den Worten anderer Menschen zupflastern. Neben den direkten Zitaten ist es möglich, indirekte Zitate zu nutzen. Hier gibst Du die Informationen, die Du in einer Publikation gelesen hast, lediglich sinngemäß und somit in Deinen eigenen Worten wieder. Du kannst Dich an ein paar allgemeinen Regeln orientieren, um indirekte Zitate kenntlich zu machen. Bindend sind auch hier allerdings die fachspezifischen Vorgaben Deines Fachbereichs.

Kennzeichnung eines indirekten Zitats: Hierzu schreibt man hinter den Satz ebenfalls die Quelle. Eine Besonderheit ist jedoch, dass man in der Regel vor die Literaturangabe, die auf die Textquelle verweist, noch ein vgl. setzt (entweder in die Fußnote oder in Klammern hinter den Satz), also z. B.: vgl. Mustermann 2015: 335.

Bei den eben angeführten Regelungen handelt es sich um eine allgemeine Handhabung. Ich habe in drei verschiedenen Fachbereichen studiert (Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Fakultät für Geschichtswissenschaft und Fakultät für Erziehungswissenschaft) und die Regelung war in allen drei Fachbereichen anders! Also informiere Dich besser, bevor Du in die Tasten haust und später alles noch einmal ändern musst.

Noch ein Tipp am Rande: Häufig verteilt die Fachschaft des jeweiligen Fachs Musterhausarbeiten, an denen Du Dich gut orientieren kannst.

Im dritten und letzten Teil meines kleinen Einstiegs-Tutoriums in das wissenschaftliche Schreiben widmen wir uns unter anderem dem Literaturverzeichnis und den Bildnachweisen.