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Der Uni-Dschungel Blog wünscht Euch einen phänomenalen Start ins Wintersemester!

Einen phänomenalen Start ins Wintersemester, www.uni-dschungel.de, Uni-Dschungel Blog, Kirsten Schwarzer

Ist das klausurrelevant? Das tägliche Brot eines Tutors

Nahezu jeder Erstsemester besucht sie, schätzt sie und braucht sie, um das Studium erfolgreich zu meistern. Die Rede ist von Tutorien. Doch wer ist die Person, die den Stoff des letzten Grundseminars immer und immer wieder geduldig durchkaut? Und wie wird man überhaupt Tutor/in? Der Uni-Dschungel Blog verrät es Dir!

Ist das klausurrelevant? Traumjob Tutor


O-Ton aus dem Tutorium: „Ist das klausurrelevant?“

Die Frage aller Fragen, die sich wie ein roter Faden durch ein Tutorium zieht, lautet: „Ist das, was Du gerade erzählst, wirklich wichtig für die Klausur oder kann ich das gleich wieder vergessen?“ In Anbetracht des Lernpensums eines Studenten kann man diese Frage natürlich niemandem verübeln – von der Antwort hängen Existenzen ab. Dennoch kann sie einen Tutor schon zur Weißglut treiben. Die Kernaufgabe liegt zwar in erster Linie darin, die Studenten erfolgreich durch die Prüfungen zu bringen. Doch ein wenig Interesse am Fach wäre auch ganz schön. Dem ein oder anderen Tutor ist seine Lehrtätigkeit sogar in die Wiege gelegt worden und er bzw. sie schafft es, bei den Studenten Begeisterung für das Fach zu wecken.


Das Rüstzeug: Was man als Tutor/in alles können muss

Du spielst mit dem Gedanken, vorne an der Tafel zu stehen und als Tutor/in zu arbeiten? Dann solltest Du in erster Linie etwas von Deinem Fach verstehen und gut darin sein. Darüber hinaus ist es von Vorteil, ein didaktisches Geschick zu besitzen. Wenn Du also bereits jahrelang talentfreien Schülern erfolgreich Nachhilfe gegeben hast oder den Weg des Lehrers einschlagen möchtest, schadet das sicher nicht. Schließlich musst Du Dein Fach gut rüberbringen können und in der Regel auch das Unterrichtsmaterial selbstständig vorbereiten. Das heißt vor allem Folien erstellen, Übungen überlegen, Lehrmaterial in der Bibliothek durchforsten und Übungszettel korrigieren. Dabei ist eine genaue Absprache mit Deinem „Chef“, also Dozenten, sehr wichtig.  

Darüber hinaus benötigst Du Geduld, vieeel Geduld. Und das nicht nur in Anbetracht der nervigen Frage, ob der Stoff in der Klausur abgefragt wird. Ansonsten solltest Du keine Scheu haben, vor Menschen zu sprechen und mit ihnen zu interagieren. Als Tutor/in stehst Du auch immer etwas zwischen den Stühlen: Einerseits studierst Du selbst noch, andererseits hast Du den direkten Draht zum Dozenten. Somit ist der Grad als Tutor/in zwischen Kumpel und strengem Lehrer sehr schmal. Die Zauberworte sind hier Zuckerbrot und Peitsche: Also die Zügel nicht zu locker lassen, aber auch nicht zu streng sein. Du findest da sicher selbst einen guten Mittelweg.


Wie wird man überhaupt Tutor/in?

Vielleicht bist Du Deinem Dozenten durch gute Leistungen aufgefallen und er bietet Dir ein Tutorium an. Oder die Stelle ist ausgeschrieben und Du bewirbst Dich. Die Zettel mit den Ausschreibungen hängen meistens an den Aufzügen, der Fakultäts-Pinnwand oder sie sind auf der Website des Dozenten, der Hochschule oder Fakultät ausgeschrieben. Aber Achtung: Du musst mit Deiner Bewerbung schnell sein, denn die Konkurrenz schläft nicht. Und eine Stelle als Tutor/in ist heiß begehrt!  

Na, hast Du Lust bekommen, der Vorturner der Erstis zu werden? Dann mal los! Bewirb Dich auf eine freie Stelle oder sprich Deinen Dozenten einmal an. Meistens werden Tutoren für die Grundkurse der ersten Semester gesucht. Auch Fachhochschulen bieten Tutorien an und suchen gutes Personal.

Ich habe selbst als Tutorin für das Fach Englisch gearbeitet und es war einer meiner schönsten Jobs im Studium. Der Aha-Effekt bei den Teilnehmern und die stolze Quote bestandener Klausuren am Ende des Semesters sind der beste Lohn überhaupt! Der Uni-Dschungel Blog wünscht Dir viel Glück bei der Bewerbung um eine Stelle als Tutor/in und natürlich viel Freude in diesem Job!

Baumhaus gesucht – die Jagd nach einer Bleibe im Uni-Dschungel

Die kaltWohnen im Studium: Baumhaus im Uni-Dschungel gesuchte Jahreszeit naht, die Bäume verlieren ihr Laub und die Eichhörnchen sammeln eifrig Nüsse für ihren Wintervorrat. Wenn der Herbst durch die Lande weht, steht auch schon das neue Wintersemester vor der Tür. Wer bereits längere Zeit studiert, hat wahrscheinlich Glück und schon ein Dach über dem Kopf. Aber die Situation der Erstsemester spitzt sich vielerorts zu. Wie die Presse bereits vermehrt berichtet, sind viele Studienanfänger verzweifelt auf der Suche nach einer Bleibe. Je nach Uni-Stadt kann es auf dem Wohnungsmarkt schon mal sehr eng werden. Als Notlösung pendeln die einen erst einmal lange Strecken, um das Studium aufnehmen zu können, andere wohnen zur Unter- oder Zwischenmiete. Die Entscheidung, ob man nun im Hotel Mama wohnen bleibt, sich eine gemütliche WG sucht oder die eigenen vier Wände bevorzugt, wird hier zum Luxusproblem. Leider können auch die Studentenwerke der Hochschulen nicht jedem Studenten ein Dach über dem Kopf anbieten. Aber auf der Website der Studentenwerke findest Du hilfreiche Hinweise, wie Du eine Wohnung findest. Hier wird u. a. die Möglichkeit genannt, eine Sozialwohnung zu mieten. In diesem Fall benötigst Du einen Wohnberechtigungsschein, den Du mit einem studentenüblichen Budget eigentlich ohne Probleme bei der Stadt erhältst. Aber welche Mietkosten kommen in den einzelnen Uni-Städten überhaupt auf die Studierenden zu? Das wollen wir uns mal genauer ansehen.


Was kostet die Welt?

Wenn Dir jetzt also nichts anderes übrig bleibt, als den normalen Wohnungsmarkt zu durchkämmen, dann hilft Dir vielleicht der Mietpreis-Check der Uni-Städte, den das Team vom Immobilienportal immowelt.de durchgeführt hat. Hier stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Ist eine WG zwangsläufig in jeder Uni-Stadt günstiger? Gibt es einen Unterschied zwischen den Uni-Städten in Ost- und Westdeutschland? In welcher Universitäts-Stadt bezahlt man am meisten für eine Singlewohnung und in welcher am wenigsten? Das Portal immowelt.de hat die Angebots-Kaltmieten in 64 Unistädten mit mehr als 10.000 Studierenden ausgewertet und Antworten auf diese Fragen gesucht. Der Mietpreis-Check der Uni-Städte kommt dabei zu folgenden Ergebnissen.


Im Westen nichts Neues: Die WG als klarer Sieger

In Koblenz, Ulm, Erlangen und Karlsruhe lohnt es sich auf jeden Fall, wenn man sich die Küche und das Bad mit ein paar WG-Mitbewohnern teilt. Die eigenen vier Wände schlagen in diesen Städten deutlich mehr zu Buche. Dies gilt natürlich auch für München und Frankfurt am Main, denn beide Städte gehören generell eher zum teuren Pflaster. Doch auch in anderen Städten kosten Singlewohnungen im Schnitt deutlich mehr als WG-Wohnungen, wie die Vergleichs-Tabelle zeigt. Alles in allem sind kleine Wohnungen auf dem allgemeinen Wohnungsmarkt nicht nur heiß begehrt, sondern auch ein knappes Gut. Also alle Studienanfänger, die beispielsweise einen Studienplatz in Koblenz, Ulm, Erlangen oder Karlsruhe erhalten haben, sollten sich in einem WG-Casting besser um ein schönes WG-Zimmer bemühen. Was es bedeutet, in einer Wohngemeinschaft zu leben, weißt Du ja schon.


Der Wohnungsmarkt in den neuen Bundesländern

In den östlichen Bundesländern sieht die Welt allerdings schon wieder etwas anders aus. Eine eigene Bude ist beispielsweise in Potsdam, Rostock und Erfurt etwas günstiger als eine größere Wohnung, in die man gleich mit ein paar Mitbewohnern einziehen kann. Den kompletten Mietpreis-Check der Uni-Städte und eine Vergleichs-Tabelle mit allen Ergebnissen als Download findest Du hier.


Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Liebe Studienanfänger, ich wünsche Euch viel Erfolg bei der Suche nach einer geeigneten Bleibe! Ein zugegeben schwacher Trost zum Schluss: Auch die Eichhörnchen, die gerade noch fleißig Nüsse sammeln, müssen sich bald nach einem gemütlichen Plätzchen für die Winterruhe umsehen – das dürfte vor allem in den großen Uni-Städten auch eine wahre Herausforderung sein!