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Der Teufel steckt im Detail – die Korrektur Deiner Texte

Du hast nun eine gefühlte Ewigkeit an Deiner Haus- oder Abschlussarbeit gesessen. In den letzten Wochen musstest Du dafür unendlich viel Sekundärliteratur wälzen, Du hast Kapitel gestrichen und ergänzt, die Gliederung mehrmals über den Haufen geworfen und die ersten grauen Haare bekommen. Nun sitzt Du vor einem vermeintlich vollendeten Werk – es ist Dein Baby und gleichzeitig Dein größter Albtraum.

Bevor Du jetzt den USB-Stick mit Deiner Arbeit in den Copyshop Deines Vertrauens schleppst und sämtliche Drucke für das Prüfungsamt, Dein Bücherregal und Deine Oma anfertigen lässt, liest Du besser diesen Artikel! Denn auf den letzten paar Metern solltest Du Dir dringend ausreichend Zeit nehmen, um die Arbeit auf Herz und Niere zu prüfen. Was Du dabei alles beachten solltest, erfährst Du hier.


Die Korrektur von Haus- und Abschlussarbeiten: Tipps aus dem Uni-Dschungel


Der kritische Blick von außen

Nachdem Du eine lange Zeit im stillen Kämmerlein an Deinen Texten gewerkelt hast, bist Du die falsche Person für eine Korrektur Deiner eigenen geistigen Ergüsse (Stichwort: Betriebsblindheit). Du wirst einige Fehler überlesen und auch die Logik der Sätze sowie die Kernaussagen Deiner Arbeit selbst nicht kritisch hinterfragen können. Also muss ein guter Lektor her! Da bist Du bei Deinen Kommilitonen an der richtigen Adresse. Und wenn die sich dann noch mit wissenschaftlichem Schreiben und ggf. Deiner Materie auskennen, umso besser!

Du solltest die Lektoren-Tätigkeit jedoch auch anerkennen, denn es ist unglaublich viel Arbeit, die Texte anderer zu lesen und zu korrigieren (ich weiß, wovon ich spreche …). Vielleicht lädst Du Deinen korrigierenden Kommilitonen mal zum Essen ein oder bietest Deine Korrektur-Dienste im Gegenzug an.


Such den Fehler!

Nun liegt sie vor Dir, die korrigierte Version Deiner Arbeit, und Du wirst nun noch ein bisschen Zeit für den letzten Schliff investieren müssen. Vergiss nicht, die formellen Vorgaben wie die Schriftgröße und den Zeilenabstand zu beachten – diese Vorgaben findest Du meistens in der Prüfungsordnung.

Falls Du in Sachen Rechtschreibung und Grammatik unsicher bist, schau mal auf der Website von Duden vorbei. Dort wird auch eine Rechtschreibprüfung angeboten. Die Software „Duden Korrektor“, die es bis vor Kurzem noch für die ergänzende Verwendung im Textverarbeitungs-Programm gab, bekommt man leider nicht mehr im Handel. Da dieses Programm jedoch wirklich toll ist und bei Weitem besser als die Rechtschreibkontrolle der Textverarbeitungs-Programme, kannst Du Dich vielleicht mal bei eBay oder im (Online-)Antiquariat danach umsehen.

Der Uni-Dschungel Blog wünscht Dir eine fröhliche Fehlersuche, eine erfolgreiche Überarbeitung und natürlich ein tolles Ergebnis!

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(K)ein Buch mit sieben Siegeln: Wissenschaftliches Schreiben Teil I

Es ist soUni-Dschungel Tutorium wissenschaftliches Schreiben: Die Vorbereitung weit, Deine erste Hausarbeit steht an und Du weißt nicht so recht, was Dich erwartet. Im Idealfall hat Dir bereits ein Tutor Deines Fachbereichs erklärt, was Du alles beim wissenschaftlichen Arbeiten beachten musst. Falls Du dieses Glück nicht hattest und Du nun wie ein Ochs vorm Berg sitzt, hilft Dir vielleicht mein kleines Einstiegs-Tutorium zum Thema wissenschaftliches Schreiben.


Die Vorbereitung ist das A & O

Als Erstes musst Du Dir ein Thema suchen, mit dem Du Dich in Deiner Hausarbeit gerne auseinandersetzen möchtest. Manchmal knüpft die Hausarbeit auch an ein Referat an, das man im Seminar gehalten hat, oder der Dozent stellt verschiedene Themen zur Verfügung.
Wenn der Schwerpunkt Deiner Hausarbeit feststeht, schreibst Du eine Gliederung. Gängige Textverarbeitungs-Programme unterstützen Dich bei der Erstellung eines Inhaltsverzeichnisses. Es lohnt sich, wenn Du Dich mit der Formatierung des Dokuments bereits zu Beginn auseinandersetzt.


Die Struktur der Hausarbeit

Die Hausarbeit besteht grob betrachtet aus einer Einleitung, einem Hauptteil, dem Schlusswort und einem Literatur- und Quellenverzeichnis. Der Hauptteil untergliedert sich noch einmal in verschiedene Kapitel und auch diese kannst Du ebenfalls noch einmal unterteilen. Der Umfang der Arbeit hängt stark davon ab, welche Seitenvorgaben Du bekommen hast. Wenn es sich beispielsweise um eine Hausarbeit mit insgesamt 15 Seiten handelt, ist es ratsam, weniger Kapitel und Themen im Hauptteil unterzubringen. Sobald der Entwurf Deiner Gliederung feststeht, besprich ihn am besten mit Deinem Dozenten. Möglicherweise hat Dein Betreuer andere Vorstellungen oder Vorschläge, die Du unbedingt berücksichtigen solltest. Schließlich hängt die Note vom Urteil Deines Dozenten ab.


Lesen, lesen und nochmals lesen

Um einen guten Überblick über Dein Thema zu erhalten, musst Du erste einmal sehr viel lesen. Wie Du die richtigen Bücher in der Bibliothek findest, weißt Du ja mittlerweile. Im Leseprozess fallen Dir vielleicht Aspekte und Themenbereiche auf, die Dich besonders interessieren würden. Oder Du wirst auf Primärtexte aufmerksam, die Du bearbeiten und auswerten möchtest (z. B. im Fachbereich Geschichte könnten das u. a. mittelalterliche Briefe sein). Je nach Fachbereich variieren die Anforderungen, wie Deine Hausarbeit inhaltlich und strukturell aussehen muss. So gestaltet sich z. B. eine juristische Hausarbeit komplett anders als eine in Literaturwissenschaft.


Jetzt geht’s ans Eingemachte

Dein Dozent hat Deine Gliederung abgesegnet und nun kann es mit dem Schreiben losgehen. Jetzt sitzt Du da und weißt nicht, wie Du anfangen sollst? Hilfe gegen Schreibblockaden findest Du auch hier im Blog. Bevor Du nun munter drauf los schreibst, solltest Du die Literatur zum Thema gut gelesen haben. Um einen möglichst aktuellen Einblick in die Forschung zu erhalten, bietet es sich an, wissenschaftliche Aufsätze mit einzubeziehen.

Eine Schlüsselrolle in Sachen wissenschaftliches Schreiben besitzen die direkten und indirekten Zitate. Da dieses wissenschaftliche Handwerkszeug nicht mal eben zwischen Tür und Angel abgeharkt werden kann, widmet sich der zweite Teil des Blog-Artikels dieser Thematik.


Der Teufel steckt im Detail

Du hast in jedem Fall eine Sorge weniger, wenn Du Dir ein Duden-Programm für den PC anschaffst. Der Duden-Korrektor läuft dann parallel mit Deinem Textverarbeitungs-Programm und findet wirklich nahezu jeden Fehler. Diese Software hilft Dir also, wenn Du den Wald vor lauter Bäumen bzw. den Fehler vor lauter Wörtern nicht mehr siehst.

Im zweiten und dritten Teil des Blog-Artikels widmen wir uns den direkten und indirekten Zitaten, dem Literaturverzeichnis und der Verwendung von Bildmaterial. Es bleibt also spannend. 😉