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Der Uni-Dschungel zieht gerade um!

Ja, wie Du siehst, ist hier noch nicht viel passiert. Es gibt also eine Art Baustelle im Uni-Dschungel. Das liegt daran, dass mein Uni-Dschungel Blog derzeit umzieht. Und wie wir bereits aus dem alten Rom wissen, kann nicht alles an einem Tag eingerichtet werden.  😉 Daher muss ich alle interessierten Leser vorerst in den alten Uni-Dschungel schicken (hier geht’s lang!). Viel Spaß beim Lesen und vielen Dank für Deine Geduld!

Früheres Uni-Dschungel Logo www.uni-dschungel.de

© Kirsten Schwarzer

P.S: Das Warten lohnt sich – das Design vom neuen Uni-Dschungel wird grandios – versprochen!

Sommer, Sonne… Hausarbeit

Endlich sindWie Du Hausarbeiten in die Semesterferien integrierst, ohne auf die Hängematte zu verzichten Semesterferien! Doch es ruft nicht immer nur die wohlverdiente Hänge-matte. Während der eine in den Ferien um den Erdball fliegt und Urlaub macht, scheffelt der andere Geld. Doch auch die Uni ruht nicht: Teilweise stehen zu Beginn des Semesters Prüfungen an oder aber die Abgabe einer Hausarbeit. Doch gerade eine Hausarbeit lässt sich gut in die Ferien integrieren ohne auf die Hängematte und/oder den Ferienjob verzichten zu müssen. Wie das am besten geht, erfährst Du hier.


Die Themensuche

Wie so häufig ist die Vorbereitung die halbe Miete. Am besten überlegst Du Dir bereits im Semester ein Thema und sprichst es mit Deinem Betreuer ab. In der Regel wird eine Hausarbeit im Rahmen eines Seminars oder einer Vorlesung geschrieben. Daher solltest Du Dein Thema auch dementsprechend ausrichten. Thematische Inspirationen findest Du im Reader oder der Literaturliste des Seminars. Manchmal knüpft die Hausarbeit auch an ein Referat an, das Du in der Veranstaltung gehalten hast. Kleine Notiz am Rande: Das gewählte Thema darf dich schon interessieren. 😉 😀


Die Literatursuche

Mittlerweise weißt Du ja, wie Du in der Bibliothek die passenden Bücher findest. Mithilfe der Literaturliste aus dem Seminar kannst Du Dir einen ersten Überblick verschaffen und nach weiterer Literatur recherchieren. Aber auch die eigene Suche in der Bibliothek hilft Dir dabei, Dein Thema zu konkretisieren und Dich einzulesen.


Die Gliederung

Das Thema steht, die Literatur ist gefunden. Jetzt erstellst Du eine Gliederung, die Du im nächsten Schritt mit Deinem Betreuer absprichst. Je nach erwartetem Umfang der Hausarbeit solltest Du die Gliederung nicht zu kleinschrittig unterteilen. Übrigens wählst Du zu diesem Zeitpunkt erst einmal einen so genannten Arbeitstitel. Den endgültigen Titel vergibst Du dann zum Schluss.


An die Tasten, fertig, los!

Jetzt kann es endlich losgehen. In die Kunst des wissenschaftlichen Schreibens habe ich Dich ja bereits eingeweiht. Hier findest Du mein Einstiegs-Tutorium zu diesem Thema noch einmal zum Nachlesen: Teil I (Vorbereitung & Co.), Teil II (direkte und indirekte Zitate) und Teil III (Literaturverzeichnis und Abbildungen). So, jetzt weißt Du zwar alles, aber Du hast trotzdem keine Ahnung, wie Du das leere Dokument füllen sollst? Dieses Phänomen nennt sich Schreibblockade. Wie man damit umgeht, findest Du hier.
Also dann: An die Tasten, fertig, los!

Deutschland sucht den besten Mitbewohner: Willkommen beim WG-Casting!

Wer ein ZimmeDas WG-Casting im Uni-Dschungel: auf der Suche nach einem netten Mitbewohnerr in einer Wohngemeinschaft sucht, kommt nicht daran vorbei, sich von den potenziellen Mitbewohnern auf Herz und Niere prüfen zu lassen. Und wer einen Mitbewohner für seine WG sucht, muss sich bei unzähligen Tees unzählige Geschichten anhören und aus einer Horde von Bewerbern die beste Partie raussuchen. Du siehst, beide Seiten der Medaille sind nicht immer spaßig. Doch wie stöbert man nun einen passenden Mitbewohner auf? Und wie findet man eine nette WG?


Zimmer frei!

Nun gut, Du hast Dich nach reiflicher Überlegung oder aus Geldnot dazu entschlossen, in eine WG zu ziehen. Vielleicht hat Dich auch mein Blog-Artikel zum Thema inspiriert. Was Dich in einer Wohngemeinschaft erwartet, weißt Du ja sicher schon. Jetzt musst Du nur noch die passende WG finden. Am besten liest Du Dir mal die Angebote am Schwarzen Brett oder auf der Website www.wg-gesucht.de durch.

Die Zettel-Jagd war erfolgreich. Doch unter dem Zettel mit der Überschrift „Zimmer frei“, den Du am Schwarzen Brett gefunden hast, hängen nur noch ein paar Schnipsel zum Abreißen mit den Kontaktdaten der suchenden WG. Nun musst Du flott sein und einen Termin machen. Doch nicht selten heißt es am anderen Ende der Leitung, dass das Zimmer bereits vergeben worden ist. Das ist Pech. Vielleicht hast Du aber auch die Möglichkeit, zu einem berühmt berüchtigten WG-Casting zu gehen. Ob Du dann den Jackpot, also das freie Zimmer, im Endeffekt bekommst, hängt sowohl von Dir als auch von Deinen möglichen Mitbewohnern ab.


Der Nächste bitte!

An den „Casting-Tagen“ geht es in einer WG zu wie im Taubenschlag. Im Viertelstundentakt schneit ein Bewerber nach dem nächsten rein und stellt sich vor. In dieser kurzen Zeit können sich natürlich beide Seiten nur eingeschränkt ein Bild davon machen, was sie zukünftig erwartet. Also ist hier Menschenkenntnis gefragt. Neben dem Angebot der landläufigen Tasse Tee gibt es auch die üblichen verdächtigen Fragen, die Bewerber und Mitbewohner für gewöhnlich stellen.

Die statistischen Fragen: Alter, Studiengang, Hobbys und solche Sachen werden meistens als erstes gecheckt. Insbesondere die Interessen verraten einiges über den Charakter und hier deutet sich bereits an, ob die Chemie zwischen den WG-Bewohnern und dem Bewerber stimmen könnte.

Die organisatorischen Fragen: Die betreffen das Putzverhalten, die Regelung des Putzplans, allgemeines Empfinden von Sauberkeit, Vertragsgedöns (Miete, Telefon, Internet etc.) und solche Dinge. Man munkelt, dass manche WGs ihre potenziellen Mitbewohner zum Probeputzen verdonnern, aber das sind eher Legenden.  

Die heiligen Hallen der WG: Natürlich kann man sich das freie Zimmer direkt mal ansehen. Auch die Küche und das Bad sind eine Besichtigung wert. Hier kann der Bewerber bereits abschätzen, ob die Sauberkeit in der WG und die eigenen Hygieneanforderungen kompatibel sind.

Natürlich sind auch andere Aspekte wichtig, wie die Entfernung zur Hochschule, die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufsmöglichkeiten oder ein Balkon.

Vielleicht gibt es auch eine schnurrende WG-Katze oder andere haarige Freunde aus der Tierwelt – ich sage nur Tierhaarallergie oder Spinnenphobie. Um das Katzenklo würde ich mir übrigens keine Sorgen machen, dagegen könnte das WG-Klo ab und an eher an einen Pumakäfig erinnern …


Die Entscheidung: Ich habe heute leider kein Zimmer für Dich!

 

Nun müssen sich sowohl die Bewohner der WG als auch die Bewerber überlegen, ob sie sich ein Zusammenleben vorstellen können. Manchmal ist die Entscheidung goldrichtig und manchmal geht der Schuss nach hinten los (Stichwort: Menschenkenntnis). Wenn sich die WG und ein neuer Bewohner gefunden haben, kann es losgehen, das Abenteuer Zusammenleben. Oder aber die Suche geht weiter. Nur Mut, es hat in der Regel jeder Topf einen Deckel gefunden, ich meine natürlich jeder Bewerber einen bewohnbaren Schuhkarton.